Wer singt – mit Abstand – am besten?

#Happy Holidays – der Mut-Mach-Song lädt zum Mitmachen ein und vertreibt den Corona-Blues. Corona hat unser Leben verändert: Masken tragen, Abstand halten, Verzicht auf persönliche Treffen und öffentliche Veranstaltungen.

Happy Holidays-Videodreh-Kaminbild

Corona hat unser Leben verändert: Masken tragen, Abstand halten, Verzicht auf persönliche Treffen und öffentliche Veranstaltungen. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) lädt zu einer Aktion ein, bei der auch mit Distanz der Spaß nicht zu kurz kommt. #Happy Holidays heißt der Mut-Mach-Song, den ein Team aus ehrenamtlichen und professionellen Musikern, Künstlern, Filmern und Studenten produziert hat, um in der Weihnachtszeit und zum Start ins neue Jahr gemeinsam ein Zeichen der Hoffnung zu setzen – für Multiple Sklerose Erkrankte und alle, die auch mit Abstand in Verbindung bleiben wollen.

Pünktlich zum Start der Happy Holidays-Aktion wurden der Song und die Sängerin für den Deutschen Rock- und Pop-Preis nominiert. Eine große Freude für Sängerin Jenna Akua Stern, die in der TV-Show The Voice of Germany schon die Stars von the Boss Hoss, Rea Garvey, Nena und Xavier Naidoo mit ihrer Stimme begeisterte.

Musik verbindet, tröstet, schenkt Kraft und macht Mut. In dieser Zeit braucht es Menschen, die den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern gemeinsam aktiv werden. Wie die Macher des Songs Happy Holidays: Volker Bußmann, Thorsten Eisenmenger und Thomas Kässens haben das Lied und den Text geschrieben und produziert, den Gesang übernimmt Jenna. Vier Musiker, die ihre Zeit für den guten Zweck nutzen und Kraft schöpfen aus dem gemeinsamen Projekt für Menschen mit Multipler Sklerose. Einer von Ihnen lebt seit 20 Jahren selbst mit MS: Volker Bußmann, Vorsitzender der DMSG-Ortsvereinigung Dortmund: „Genauso lange bin ich Mitglied im DMSG Landesverband NRW. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Happy Holidays den Verantwortlichen im Landes- und Bundesverband der DMSG so gut gefallen hat, dass wir jetzt dieses schöne Projekt zusammen machen.“

Im Tonstudio von Thomas Kässens sang Jenna den Song ein. Daniel Pauls, Professor für Film und Regie leitete die Video-Produktion. Für das CD-Cover konnte Sarah Jil Niklas, Künstlerin und Inhaberin der Werbeagentur „die gestalter gmbh“ gewonnen werden. Musikproduzent und Komponist Thomas Kässens, der sonst große Musikproduktionen leitet, betont: „Ich habe das große Glück. Meine Familie und ich sind gesund, aber ich finde es wichtig, auch mal was zurückzugeben.“

Die beteiligten Film-Studenten der Ruhrakademie Schwerte teilen diese Einstellung: „Ich finde es wichtig, auf die Multiple Sklerose aufmerksam zu machen, dafür investiere ich gerne Zeit“, erklärt Regie-Studentin Angelina Kazarjan.

Jenna: „Dieses Projekt ist so wichtig, um connected zu bleiben“
Jenna Akua vermisst die Bühne. Beim Boxkampf von Susi Kentikian sang sie die Deutsche Nationalhymne. Schon als junges Mädchen war Singen für sie das Größte. Ihre Mutter, eine alleinerziehende Erzieherin, unterstützte ihre Tochter und ermöglichte ihr eine professionelle Gesangsausbildung. Jenna wurde von David Lee Brewer, Gesangslehrer von Beyoncé, unterrichtet und in dessen Meisterklasse aufgenommen. In den USA wollte sie in diesem Jahr mit Mario Winans eine CD aufnehmen - bis Corona ihr einen Strich durch die Rechnung machte und sie nach Deutschland zurückkehren musste.

"Durch Covid- 19 ist auch mein Beruf eingefroren, ich habe nicht die Möglichkeit, die Bühnen zu bereisen, wie ich es kenne und liebe, man ist ein bisschen überfordert mit sich selbst, wenn man nicht weiß, wann geht´s weiter? Ich motiviere mich durch meine Freunde und Familie, wir verbringen viel Zeit miteinander, gehen einkaufen für die Älteren.“ Jenna motiviert besonders diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen in häuslicher Quarantäne verbringen müssen: „Wir können das nur gemeinsam durchstehen. Durchhalten und Nächstenliebe sind großgeschrieben."

Für Volker Bußmann, der seit 40 Jahren Musik macht, hatte Weihnachten immer eine große Bedeutung: „Weihnachten war für mich – soweit ich zurückdenken kann – die Familienfeier des Jahres. Heilig Abend wurde Musik selbst gemacht. In diesem Jahr hat die Pandemie meine Welt sehr verändert. Ich wünsche mir für 2021, dass wir wieder gemeinsam live Musik erleben können und uns wieder in den Gruppen treffen können. Macht doch mit! Singt Eure eigenen Texte ein oder versucht Euch in Karaoke! Musikmachen macht einfach Laune. Das kann auch das Corona-Virus nicht ändern.“

Der Song lädt auf den Kanälen der DMSG zum Mitsingen ein.

Jetzt sind Sie gefragt: Was bedeutet Weihnachten in Zeiten von Corona für Sie?

Machen Sie mit! Singen, sprechen, filmen und teilen Sie Ihre Wünsche für 2021.
Allein, im Duett oder mit der ganzen Familie. Senden sie uns Ihren Beitrag per Mail oder wetransfer an referat-medien@dmsg.de. Oder nehmen Sie ihre eigene Karaoke-Version von Happy Holidays auf. Die Noten, Texte und eine Instrumentalversion für Ihre Aufnahme finden Sie auf www.dmsg.de. Auf der Plattform Smule.com können Sie unter https://www.smule.com/search?q=happy%20holidays%20jenna ihre eigene Karaoke-Version aufnehmen. Teilen sie ihren musikalischen Gruß mit der DMSG-Community auf YouTube, Facebook, Instagram oder schicken Sie Ihre Beiträge per Mail oder wetransfer an referat-medien@dmsg.de.

Wer den kreativsten oder auch lustigsten Beitrag erstellt erhält einen Gutschein für ein Konzert mit Jenna oder eine Aufnahme in einem Tonstudio. Die ersten zehn Teilnehmer gewinnen eine Happy Holidays-CD. Einsendeschluss ist am 04.01.2021.

Spenden statt Schenken:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE17 2512 0510 0000 4040 40
BIC: BFSWDE33 

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft bedankt sich bei allen Unterstützern!

Mehr über die Beteiligten an diesem Projekt erfahren Sie auf www.dmsg.de. Einige stellen wir in Kürze in Video-Interviews auf www.dmsg.de und in der DMSG-Community auf YouTube vor.

#Happy Holidays: Macht Sinn – Schenkt Mut – Stiftet Gemeinschaft
 

Kontakt: Ines Teschner, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mail: teschner@dmsg.de, Tel.: 0511/96834-32
 

Hintergrund:

Der DMSG-Bundesverband e.V., 1952/1953 als Zusammenschluss von Patienten und medizinischen Fachleuten gegründet, vertritt die Belange Multiple Sklerose Erkrankter und organisiert deren sozialmedizinische Nachsorge.

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit 857 örtlichen Kontaktgruppen ist eine starke Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen, 4.186 engagierten ehrenamtlichen Helfern und 251 hauptberuflichen Mitarbeitern. Insgesamt hat die DMSG rund 43.000 Mitglieder.

Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen und Angeboten ist sie heute Selbsthilfe- und Fachverband zugleich, aber auch die Interessenvertretung MS-Erkrankter in Deutschland. Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes ist Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und auch zur Beeinträchtigung von Sinnesorganen führt. In Deutschland leiden nach neuesten Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 252.000 Menschen an MS. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht genau bekannt.

MS ist keine Erbkrankheit, allerdings spielt offenbar eine genetische Veranlagung eine Rolle. Zudem wird angenommen, dass Infekte in Kindheit und früher Jugend für die spätere Krankheitsentwicklung bedeutsam sind. Welche anderen Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss. Die Krankheit kann jedoch heute im Frühstadium günstig beeinflusst werden. Weltweit sind schätzungsweise 2,8 Millionen Menschen an MS erkrankt.

Autor: DMSG-Bundesverband e.V

Stand: 17.12.2020

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