Stressfrei durch die Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder steht Weihnachten ganz plötzlich und „unerwartet“ vor der Tür. Zumindest fühlt es sich so an. Dann wird die Adventszeit viel zu oft – statt zur besinnlichen – zur stressigsten Zeit des Jahres und dabei soll es doch eigentlich eine wunderschöne Zeit sein. Persönliche Erwartungshaltungen und Angst, diesen nicht gerecht zu werden, führen dabei zu innerem Druck. Die Weihnachtsgeschenke müssen besorgt werden, ebenso der perfekte Baum und was gibt es eigentlich zu essen?

Oh du stressige Weihnachtszeit

Vier Wochen lang hetzt mach sich ab, um dann am Heiligabend – immer noch ganz unter Strom – das Essen zu kochen und eine Tradition nach der anderen „abzufeiern“. Besinnlichkeit sieht anders aus.

Mit der richtigen Organisation soll alles viel einfacher und stressfreier werden. Arbeiten an Familienmitglieder delegieren – alles einfacher gesagt als getan.

Ein paar Tipps möchten wir trotzdem geben.

  • Positiv denken! Es muss nicht alles perfekt werden und die eine oder andere Aufgabe kann man vielleicht doch an jemanden weitergeben.
  • Rituale überdenken – Traditionen sind schön, wenn jeder seine Freude daran hat. Man sollte aber nicht zögern, Rituale auf den Prüfstand zu stellen. Muss es wirklich jedes Jahr der gleiche Ablauf sein?
  • Erholungsphasen einplanen – Zeit nehmen zum genießen und entspannen. Warm eingepackt einen Spaziergang machen, es sich mit einem heißen Tee und einem guten Buch gemütlich machen.  (Das wäre dann auch gleich unser Geschenktipp – ein gutes Buch)
  • und immer daran denken - es kommen Christkind oder Weihnachtsmann und nicht das Gesundheitsamt

 

Einfache Übungen zum Stressabbau in der Advents- und Weihnachtszeit

Adventskranzmeditation

Konzentrierter Blick in die Kerzenflamme beruhigt den Geist und entspannt.

Gestresst? Dann schnappen Sie sich Ihren Adventskranz, zünden eine Kerze an und los geht’s. Am besten, die Kerzenflamme ist etwas über Augenhöhe, aufrecht davor setzen, zuerst Augen schließen, ein paarmal tief ein- und ausatmen, Augen öffnen und eine bis drei Minuten in die Flamme schauen – möglichst mit unbeweglichem Blick ohne zu blinzeln. Danach die Augen schließen und das innerliche Bild wahrnehmen bis es verschwindet. Die Übung kann gerne wiederholt werden.

Die Übung nennt sich „Tratak“ und heißt wörtlich übersetzt „starren“ und ist eine Augenreinigungsübung. Sie werden merken, wieso.

P. S.: Es muss übrigens nicht unbedingt der Adventskranz sein – ein Teelicht tut es auch.

 

Stressweg-Schüttelübung

Die Schwiegermutter erwartet ein vorzügliches – natürlich mehrgängiges Weihnachtsmenü, dadurch sitzen Anspannungen, Stress und Druck in Ihren Knochen?

Keine Angst – mit der „Stressweg-Schüttelübung“ bekommen Sie alles in den Griff.

Und so geht’s: Aufrecht stehen, Beine sind schulterbreit geöffnet und los geht’s. Beginnen Sie zuerst den einen Arm, dann den anderen Arm zu schütteln. Stellen Sie sich vor, dass Sie allen Stress und Anspannungen einfach weg schütteln. Dann kommen noch die Beine dran… Noch unschöne Gedanken? Einfach wegschütteln. Das Atmen dabei nicht vergessen.

 

Probieren Sie es doch einfach einmal aus - wir wünschen frohe Weihnachten!

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 09.12.2019

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