Reha im digitalen Zeitalter

Therapie mit Smartphone, Tablet und Co. – Das Klinikzentrum Bad Sulza setzt ab sofort auf die virtuelle Rehabilitationsplattform Caspar Health. Mit dem System werden Therapiemaßnahmen für Patienten überall und jederzeit zugänglich, sowohl in der Klinik als auch zu Hause.

Julia Koch (links), leitende Physiotherapeutin im Klinikzentrum Bad Sulza bei der Behandlung im Caspar Health-Raum | Foto: Klaus Lohmann

Neuer Raum für digitales Tool

Im Zuge der Neueinführung von Caspar Health ist im Klinikzentrum ein neuer Raum entstanden, in dem PCs und Monitore mit Webcams installiert sind. Dort können vier Patienten gleichzeitig körperliche Übungen durchführen oder sich im Rahmen von Vorträgen über Reha-Themen informieren. Ein betreuender Therapeut sorgt für die korrekte Ausführung der Maßnahmen, die von der digitalen Anwendung vorgegeben werden.

Um den Behandlungserfolg auch zu Hause zu gewährleisten, kann das Training mit dem Smartphone oder Tablet in die eigenen vier Wände mitgenommen werden. Das Personal des Klinikzentrums kann parallel kontrollieren, ob die Therapieübungen durchgeführt werden und gegebenenfalls Hinweise und Tipps geben.
„Die Reha-Branche tut sich teilweise noch schwer, die Errungenschaften der digitalen Revolution erfolgreich für sich zu nutzen. Insofern sind wir froh, dass es innovative Möglichkeiten wie Caspar Health gibt, die uns die Arbeit erleichtern und den Patienten einen barrierefreien Zugang zur Reha unabhängig von Zeit und Ort ermöglichen“, erläutert der Verwaltungsleiter des Klinikzentrums Mark Förste die Bedeutung der neuen Plattform.

Caspar Health wird von einem Berliner Startup-Unternehmen entwickelt. Im Jahr 2018 nutzten mehr als 31.000 Anwender das System. Im selben Jahr wurden insgesamt etwa 4,5 Millionen Übungen mit Caspar absolviert.

Autor: Toskanaworld GmbH

Stand: 19.07.2019

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