Mit Sicherheit im neuen Job durchstarten

Johannesbad Gruppe schafft Probezeit ab, das schafft Sicherheit für die Bewerber – umfassende Eingliederung und Mentoringprogramm

  • Seit 1. Januar 2020 starten neue Mitarbeiter ohne Probezeit.
  • Erste Mitarbeiter bereits neue Version des Arbeitsvertrages unterschrieben
  • Gruppe übernimmt Regelung der Johannesbad Hotels für alle Standorte.


MÜNCHEN/BAD FÜSSING. Die Attraktivität eines Arbeitgebers steigern – das wollen fast alle Unternehmen im Kampf um die besten Mitarbeiter. Die Johannesbad Gruppe geht neue Wege: Keine Probezeit im neuen Job! Vom 1. Januar 2020 an profitieren neue Kollegen der Gruppe, die unter anderem neun Fach- und Rehabilitationskliniken, eine Adaptionseinrichtung, sieben Hotels sowie zwei Einrichtungen für ambulante Therapie- und Gesundheitsdienstleistungen betreibt. „Für uns als Gesundheitsdienstleister steht der Mensch im Mittelpunkt – das gilt auch ganz besonders für unsere Mitarbeiter“, erklärt Michael Kovacs, Bereichsleiter Personal der Gruppe, die neue Maßnahme. „Wir schenken unseren Bewerbern dadurch Vertrauen vom ersten Tag an. Zusätzlich bieten wir ihnen mehr Sicherheit, da für sie sofort die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten.“ Lediglich eine kleine Ausnahme gibt es für Azubis. Für sie ist die Einhaltung einer Probezeit von mindestens einem Monat gesetzlich vorgeschrieben.

Erwartungen klären
Gerade in der Gesundheitsbranche und der Hotellerie bewerben sich viele aus einem sicheren Job heraus, weil sie eine neue Herausforderung suchen. „Da punkten wir mit der Abschaffung der Probezeit, da die Mitarbeiter sofort spüren, dass wir sie wirklich willkommen heißen und ihnen die gewünschten Perspektiven bieten“, betont Michael Kovacs. Die Johannesbad Hotels praktizieren bereits seit Anfang Oktober diese neue Regelung – mit Erfolg: Die Anzahl der eingehenden Bewerbungen in diesem Geschäftsbereich ist bereits deutlich gestiegen, so Ralf Müller, Geschäftsbereichsleiter Hotellerie.

Wie auch in der Hotellerie setzt die Johannesbad Gruppe auf ein intensives Recruitingverfahren. „Bewerbungsgespräche führen bei uns erfahrene Personaler und Führungskräfte“, sagt Michael Kovacs. Sie würden auf den potenziellen neuen Kollegen eingehen und partnerschaftlich klären: „Warum suchst du eigentlich? Was fehlt dir im momentanen Job? Was erwartest du von uns? Wie können wir dich bei deinen ersten Schritten in der Johannesbad Gruppe unterstützen? Welche Ziele strebst du langfristig an? Der Bereichsleiter Personal erklärt: „Wir wollen verstehen, was der Bewerber von uns erwartet und wir formulieren klar, was ihn bei uns erfolgreich macht.“ Nur so könnten beide Seiten bereits im Vorfeld abklären, ob Mitarbeiter und Johannesbad Gruppe langfristig zueinander passen. Im Dezember 2019 hat auch schon eine Mitarbeiterin zu diesen neuen Vertragskonditionen in der Personalabteilung begonnen.

Im Team schon vor dem ersten Arbeitstag
Sie erwartet wie auch alle anderen neuen Kollegen eine umfassende Eingliederung in den neuen Job. „Onboarding“ nennt Michael Kovacs das. Wer in der Johannesbad Gruppe anfängt, der erhält künftig nach Vertragsunterzeichnung, sofern gewünscht, bereits detailliertere Informationen zum Ablauf der Einarbeitung und erste Einblicke in die Firmenstrukturen. Natürlich bekommen neue Mitarbeiter bereits vor Arbeitsantritt wichtige Kontaktdaten und Hinweise, um den Einstieg so angenehm wie möglich zu gestalten. Für das Onboarding wird ein detaillierter Leitfaden, Landingpage genannt, eingeführt. „So wächst der künftige Kollege bereits vor Arbeitsbeginn in die neue Aufgabe und das neue Umfeld hinein“, betont Michael Kovacs. Ein offenes Miteinander sei in der familiengeführten Gruppe besonders wichtig.

Michael Kovacs Johannesbad

Die Johannesbad Gruppe hat die Probezeit abgeschafft: Michael Kovacs, Bereichsleiter Personal, erklärt: „Wir schenken unseren Bewerbern dadurch Vertrauen vom ersten Tag an.“

Foto: Johannesbad

Autor: Johannesbad Kliniken

Stand: 09.01.2020

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