Experten im Umgang mit sich und der eigenen Erkrankung werden

Bundesweiter Reha-Tag am 28. September 2019 - Paracelsus-Kliniken Bad Essen bündeln an einem Standort Kompetenzen für psychosomatische Reha und stationäre Entwöhnung

Jana Kaiser im Gespräch

Jährlich am vierten Samstag im September rückt die Rehabilitation mit all ihren Facetten durch den Deutschen Reha-Tag in den Focus der Öffentlichkeit. Ein Initiatorenkreis um Leistungserbringer- und Leitungsträgerorganisationen der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation hat diesen jährlichen Tag ins Leben gerufen. Kliniken, Einrichtungen und Organisationen der Rehabilitation können sich mit Informationsveranstaltungen beteiligen.

Die Paracelsus-Kliniken Bad Essen nehmen den diesjährigen Reha-Tag zum Anlass, um grundsätzlich einen Blick auf die Rehabilitation in Bad Essen zu werfen. Die Fachkliniken bündeln an einem Standort medizinische und therapeutische Kompetenzen für psychosomatische und Abhängigkeitserkrankungen sowie einer Adaptionseinrichtung.

Sinn und Zweck der Rehabilitation

Im Rahmen einer stationären Langzeittherapie, wie in der Berghofklinik oder in der Wiehengebirgsklinik, liege das Hauptziel in einer langfristigen Abstinenz, verdeutlichen die leitenden Psychologinnen Jana Kaiser und Elke Rethmann. Darauf aufbauend könne die Wiederherstellung oder Aufrechterhaltung der körperlichen und psychischen Gesundheit sowie der Arbeitsfähigkeit erfolgen. „Unser Therapieansatz unterstützt unsere Patienten dahingehend, Experten im Umgang mit sich und ihrer Erkrankung zu werden, um sie so zu befähigen, langfristig ein zufriedenes abstinentes Leben zu führen“, erklärt Kaiser weiter.

Die Selbstwirksamkeit spielt auch bei der psychosomatischen Rehabilitation eine wichtige Rolle. Bei einer psychosomatischen Reha gehe es darum, so der leitende Psychologe Ulrich Büscher, das die Patienten ihr eigenes Leben wieder aktiv in die Hand nehmen und bewältigen können. Der Kontakt und Austausch mit Mitmenschen um anstehende Probleme zu lösen gehöre ebenso dazu, wie die berufliche und soziale Integration.

Insgesamt bemessen alle drei der Rehabilitation einen hohen Stellenwert bei, sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft. Die Rehabilitation sei für den Einzelnen ein wichtiger Baustein auf dem Weg gesund zu werden und zu bleiben, oftmals auch ein Wendepunkt im Leben. Zudem würden durch eine angestrebte (Re-)Integration in die Arbeitswelt gesellschaftliche Folgekosten minimiert werden.

Therapiesituation in den Paracelsus Kliniken Bad Essen

Fachkräfte durch Reha – Fachkräfte für Reha

Der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt ist in allen Bereichen gegenwärtig. Aus Sicht der Therapeuten können die Reha-Einrichtungen einen entscheidenden Beitrag für eine Entschärfung leisten, da viele Patienten in ihren ursprünglichen Beruf zurückkehren können  oder überhaupt ein Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess möglich werde. Um diese Arbeit leisten zu können, stehe gegenüber, dass die Reha-Kliniken ebenso von der Entwicklung betroffen seien und den Fachkräftemangel hautnah miterleben würden, fassen die Therapeuten zusammen. „Für eine erfolgreiche und qualifizierte Behandlung benötigen wir ebenso ein gut ausgebildetes, multiprofessionelles Reha-Team, welches durch sein ineinandergreifendes Fachwissen die Rehabilitanden auf ihrem Weg durch die Therapie unterstützt und begleitet“, erläutert Jana Kaiser. Als Arbeitgeber die Kliniken gleichermaßen darauf angewiesen, dass Menschen eine Rehabilitation erfolgreich beenden, damit sie dem Arbeitsmarkt und somit auch den Kliniken wieder zur Verfügung stünden, fügt Elke Rethmann abschließend hinzu.

Paracelsus-Kliniken in Bad Essen hervorragend aufgestelltes Rehabilitations-Zentrum im Süden Niedersachsens

Die Paracelsus-Kliniken konzentrieren mit ihren vier Einrichtungen (Berghofklinik, Berghofklinik II, Wiehengebirgsklinik und Wittekindklinik) am Standort Bad Essen ein umfassendes Spektrum an Rehabilitationsangeboten an einem landschaftlich reizvollen Ort. Jahrzehntelange Erfahrung in der Suchtrehabilitation sowie in der Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen werden hier zum Wohl der Patientinnen und Patienten eingesetzt. So findet sich in Bad Essen als einzigem Standort in Niedersachsen das komplette Spektrum der Rehabilitation Pathologischer Glücksspielsucht. Die unterschiedlichen Einrichtungen ermöglichen den nahtlosen Übergang von stationärer Entwöhnung zur Adaption – also der alltagsgetreuen Wiedereingliederung in das Leben außerhalb der Klinik. Darüber hinaus sind die Kliniken Vorreiter im Bereich innovativer Konzepte wie zum Beispiel die integrierte Sucht- und orthopädische Rehabilitation oder Paartherapie. „Besonders freuen wir uns über die Anerkennung unserer Leistungen durch unabhängige Bewertungen. Wir wurden als TOP-Rehaklinik ebenso ausgezeichnet wie als familienfreundlicher Arbeitgeber“, berichtet der Geschäftsbereichsleiter für die Reha-Kliniken der Paracelsus-Gruppe, Tobias Brockmann, stolz.

Autor: Paracelsus-Kliniken Bad Essen

Stand: 27.09.2019

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