Bundesverband Deutscher Privatkliniken

Endlich Rettungsschirm für MVK-Vorsorge und -Reha

Das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz entlastet während der Corona-Pandemie Krankenhäuser und Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Zunächst nicht darin bedacht wurden allerdings die Vorsorge- und Reha-Einrichtungen für Mütter/Väter und Kinder.

Nach massiven Protesten von den Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, ihren Verbänden und nicht zuletzt betroffenen Familien hat das BMG an diesem Wochenende nun endlich eingelenkt und eine wichtige Entscheidung zur Unterstützung dieser für das Gesundheitssystem und unsere Gesellschaft so wichtigen Einrichtungen getroffen.

Mit einem zweiten Rettungsschirm will das BMG nun auch die Einnahmeausfälle von Vorsorge und Reha-Einrichtungen für Mütter, Väter und Kinder sowie von Heilmittelerbringern und Zahnärzten kompensieren. Demnach sollen Heilmittelerbringer 40 Prozent ihrer Vergütung aus dem vierten Quartal des Jahres 2019 als Einmalzuschuss erhalten. Zahnärzte erhalten 30 Prozent der Differenz zwischen angenommener Gesamtvergütung für das laufende Jahr und tatsächlich erbrachter Leistung. Auf die Boni werden weitere Unterstützungsmaßnahmen wie Soforthilfen für Selbstständige und das Kurzarbeitergeld nicht angerechnet. Vorsorge- und Reha-Einrichtungen für Mütter, Väter und Kinder mit einem Versorgungsvertrag nach § 111a SGB V sollen 60 Prozent des Tagessatzes für leere Betten erhalten, so wie es bereits für Vorsorge- und Reha-Einrichtungen mit einem Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V der Fall ist. Dies hat das BMG auf seiner Website am Samstag verkündet. Die konkreten Regelungen zum Schutzschirm sollen zeitnah veröffentlicht werden.

Quelle: www.bdpk.de/news/mvk-reha-von-corona-rettungsschirm-ausgeschlossen

Autor: Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V.

Stand: 11.05.2020

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