Einblicke hinter die Ladentheke

Patienten der Adaption starten erste berufliche Schritte im EDEKA Kuhlmann in Bad Essen

Die berufliche Wiedereingliederung ist ein Schwerpunkt der Adaptionsbehandlung. Mit Hilfe von Praktika sollen die Patienten im Laufe der 3- bis 4-monatigen Maßnahme Einblicke und Erfahrungen in möglichen zukünftigen Berufsfeldern sammeln und sich ein neues soziales Umfeld schaffen. So auch in Bad Essen.

Ein aktueller Patient der Adaption Paracelsus-Berghofklinik II absolviert zur Zeit sein Praktikum im Verbrauchermarkt EDEKA Kuhlmann in Bad Essen, um für sich zu entscheiden: Kann ich mir zukünftig einen Job in diesem Bereich vorstellen? Möchte ich in diesem Feld Fuß fassen?

EDEKA Kuhlmann erweist sich dabei als sehr kooperatives ortsansässiges Unternehmen, schließlich ist der aktuelle Patient nicht der erste Praktikant aus der Adaption. In einem Gespräch über die Zusammenarbeit mit der Bad Essener Einrichtung hatten sie die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Eindrücke, aber auch ihre Erwartungen klar zu definieren.

Erklärtes Ziel von EDEKA Kuhlmann sei es, so Guido Schaal (Marktleiter) und Stefan Keil (Ausbildungsleiter), als Unternehmen Jedem eine Chance zu geben. Dabei könnten sich vermeintliche Schwächen beim ersten Eindruck auch als Chance für die- oder denjenigen erweisen. Jeder Bewerber werde individuell angeschaut. Nicht ohne Grund erhielt EDEKA Kuhlmann im letzten Jahr auch den 1. Preis für sein besonderes Engagement im Ausbildungsbereich für den Landkreis Osnabrück. Der Preis wurde von der Bundesagentur für Arbeit vergeben. Im weiteren Gespräch betonten beide, das Zuverlässigkeit, Engagement und die Bereitschaft sich weiterzuentwickeln die wichtigste Basis für eine Anstellung bei ihnen sei. Außerdem pflege man ein offenes und ehrliches Miteinander. In Bezug auf die Adaptionspatienten bedeute das konkret: "Entweder sie stehen offen und ehrlich zu ihrer Erkrankung und Vergangenheit oder nicht.“ „Natürlich erleben wir ein großes Spektrum an Praktikanten aus der Einrichtung, berichtet Herr Schaal, von „Ich hab richtig Lust darauf!“ bis „Ich muss es machen“ war alles dabei. Unter dem Strich sind aus hiesigen Praktika aber bereits erste Fest- und Teilzeitanstellungen entstanden.“

Für den derzeitigen Praktikanten war vor allem das Verständnis für die momentane Situation sowie seine Erkrankung eine große Hilfe, um einen guten Start in das Praktikum zu finden. Es habe keinerlei Vorurteile gegeben, was sicherlich auch an der großen Offenheit im Miteinander liege. Dies impliziere auch, dass auf die Hintergründe und die Erkrankung bei den Arbeitsbereichen Rücksicht genommen wird. Nach bereits mehr als zwei Monaten Praktikum könne er für sich sagen, dass sich eine Zukunftsperspektive für ihn entwickelt habe, hält Herr A. für sich fest. Sein Fazit: Tolles Kollegium, abwechslungsreiche Tätigkeit und offene sowie ehrliche Gespräche über mögliche Perspektiven.

Damit die berufliche Wiedereingliederung im Rahmen der Adaptionsmaßnahme gelingen kann, ist die Einrichtung auf die Bereitschaft der regional ansässigen Firmen und Unternehmen angewiesen, die Patienten für ein Praktikum anzustellen. Die Liste der Praktikumsgeber kann nicht lang genug sein, also: Sie haben Interesse die Patienten bei ihrer beruflichen Wiedereingliederung zu unterstützen? Sie können sich vorstellen Patienten für ein Praktikum in Ihrem Unternehmen zu beschäftigen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit der Einrichtung auf: Paracelsus-Berghofklinik II, Rieke Kuhlmann / Sozialpädagogische Leitung, Am Mahnmal 5, 49152 Bad Essen, T 05472 935-270 oder rieke.kuhlmann@paracelsus-kliniken.de. Selbstverständlich besteht im Rahmen eines persönlichen Gesprächs die Möglichkeit die Einrichtung und die Arbeit vor Ort kennenzulernen.

Weiterführende Informationen zur Adaptionseinrichtung Berghofklinik II erhalten Sie zudem unter www.paracelsus-kliniken.de/berghofklinik2

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 10.12.2018

Quelle:

Paracelsus-Kliniken Bad Essen

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