Unser Tipp: Bieten auch Sie "Reha mit Hund" an!

Wohin mit meinem Hund, wenn ich in der Reha bin?

Wenn Frauchen oder Herrchen in die Reha müssen, ist es vielen Hundebesitzern ein großes Bedürfnis, dass auch ihr Vierbeiner mit in die Klinik kann. Es ist nicht immer einfach den Hund wochenlang bei der Familie, Freunden oder in einer Hundepension unterzubringen. Auch der Vierbeiner leidet oftmals unter der Trennung von seinem Herrchen. Die Mitnahme des geliebten vierbeinigen Freundes ist gerade für Menschen wichtig, die alleine sind und sich bei Krankheit erst Recht nicht von ihrem Hund trennen möchten. So haben wir immer wieder verzweifelte Patienten am Telefon. "Ich muss in die Reha, kann aber auf keinen Fall ohne meinen Hund fahren. Gibt es Kliniken in die ich meinen Hund mitnehmen darf?" Gerade in den letzten Monaten haben Anfragen dieser Art nochmals verstärkt zugenommen.

In Deutschland gibt es bereits Rehakliniken, in denen die Mitnahme von Hunden erlaubt ist, aber die Anzahl ist überschaubar.

Dabei wäre es eigentlich ganz einfach:

  • Die Zimmer sollten in der Nähe des Ausgangs sein, damit die Fellnase nicht durch das ganze Klinikgebäude muss. Idealerweise befinden sich alle Zimmer für Patienten mit Hund auf einem Flur oder die Unterbringung erfolgt in geeigneten Nebengebäuden.  
  • Aus Hygienesicht sind Zimmer ohne Teppichboden besser geeignet.
  • Natürlich darf der Hund nicht in die Speise- oder Behandlungsräume.
  • Das Bereitstellen eines Futter- und Wassernapfes sowie Kotbeutel wird ihre Patienten sehr freuen.
  • Hinweise für Verhaltensregeln mit dem Hund in der Klinik bzw. auf dem Klinikgelände und geeignete Spaziergänge in der Umgebung sollten auf dem Patientenzimmer liegen. Infos wo der nächste Tierarzt/Tierklinik zu finden ist, bzw. wo man Tierfutter kaufen kann kommen erfahrungsgemäß ebenfalls immer gut an.
  • Das Tier muss nachweislich gesund, geimpft und entwurmt sein. Dies muss der heimische Tierarzt bestätigen.  

 

Ihre Vorteile:

Der Hund muss beim Kostenträger nicht speziell beantragt werden, kann aber als Begründung bei der Wunschklinik mit angegeben werden. Die Kosten der Unterbringung wird in aller Regel nicht vom Kostenträger übernommen, Ausnahmen können Begleit- und Therapiehunde bilden.

Für Kliniken bietet sich so die Möglichkeit zusätzlichen Umsatz zu erzielen. Bieten Sie den Patienten Servicepakete an, z.B. „Inklusive Futter“ oder einen „Gassi Service“.

Die Dr. Becker Gruppe nimmt z.B. € 8,00 - € 10,00 pro Tag und Hund für Strom, Wasser und normale Zimmerreinigung. Futter und bei Bedarf eine intensive Zimmerreinigung gehen extra.     

Aus Patientenberichten von Kliniken, die bereits Hunde zulassen, wissen wir, wie gerne sich andere Patienten mit um den Hund kümmern bzw. wie positiv eine Fellnase sich auf das Verhalten von älteren oder z.B. Psychisch erkrankten Menschen auswirkt.

Machen Sie auf Ihr besonderes Angebot aufmerksam!

Wir werden auf unserer Webseite eine Liste mit Kliniken, die Hunde erlauben, veröffentlichen. Sofern Sie hier aufgenommen werden möchten, senden Sie bitte eine Mail an handbuch.reha@mmi.de

 

Autor: Klaus-Dieter Koch

Stand: 01.08.2017

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