Lehmrade

Lehmrade

23883 Lehmrade

Schleswig-Holstein

www.lehmrade.de

Städtische Kurverwaltung Mölln und Touristikinformation

Hindenburgstraße/Kurzentrum
23879 Mölln
Telefon: 04542 70-90
Telefax: 04542 88656
www.moelln.de

Einwohnerzahl: 485

Lage/Klima

Die Gemeinde Lehmrade liegt 6 Kilometer südöstlich von Mölln; der dazugehörige Ortsteil Drüsen 3 km westlich von Lehmrade am Wege nach Mölln. Die Gemeinde verfügt über ein Areal von 1.140 Hektar und zählt Mitte 2006 467 Einwohnerinnen und Einwohner. Hervorgegangen ist die Gemeinde Lehmrade aus Teilen der Feldmarken der untergegangenen Dörfern Bannau und Lütau sowie Drüsen und wurde erstmals 1450 urkundlich erwähnt.

Heilanzeige

Onkologische Erkrankungen

Einrichtungen

Der Naturpark Lauenburgische Seen bietet Erholung und ein breites Feld an Freizeitmöglichkeiten.

Anreise mit dem PKW

über die A 24 oder A 20, weiter auf der B 207

Wissenswertes

Westlich von Lehmrade befindet sich das Naturschutzgebiet Hellbachtal mit den wegen ihrer Farbe bekannten Seen. Tiefblau schimmert der Krebssee (10ha), der Trinkwasserqualität hat. Leuchtend grün lockt der idyllische Lottsee (2,5ha). Er ist das kleinste Gewässer, reich an Seerosen und von Wiesen umgeben. Der Schwarzsee (3 ha) ist an manchen Stellen pechschwarz, denn er ist moorig und zum Baden ungeeignet. Der größte See ist der Drüsensee (79 ha) mit der Bismarckinsel. Alle Seen fließen durch den Hellbach, nachdem das Tal benannt wurde, zum Lütauer See und den Möllner Seen ab.
Das Hellbachtal ist eines der wertvollsten Bestandteile des Naturparks Lauenburgische See. Das Tal des Baches liegt innerhalb des geologisch sehr jungen Sandergebietes, welches den Gletschern der Weichseleiszeit vorgelagert war. Der Bach durchfließt eine ca. 20 – 30 m tiefe Rinne, welche die genannten Seen umfasst, und sich deutlich von der das Tal umgebenden Landschaft unterscheidet. Dieser Einschnitt beginnt bei Gudow und endet bei Mölln, wo sie in ein breites Tal einmündet.
Es entstand durch einen frühen Vorstoß von Gletschern als subglaziale Schmelzwasserrinne. Dieser unter dem Eis liegende Schmelzwasserabfluss hatte sich tief in den Boden eingegraben und ein sogenanntes Tunneltal geschaffen. Dadurch dass der Mölln-Gudower Gletscher aber sehr langsam abtaute, wurde das Tal nicht von den Sandern des späteren Ratzeburger Gletschers verschüttet. Die Toteisblöcke des alten Gletschers wurden zwar von den Sandern bedeckt, gaben aber, nachdem auch sie geschmolzen waren, den alten Talboden wieder frei. Die anmoorige Talniederung bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine geschützte Heimat. Hier findet man einige geschützte Libellenarten und vielerorts vom Aussterben bedrohte Zauneidechsen. Durch die Gemarkung der Gemeinde Lehmrade führt parallel zum Ortsteil Drüsen, eine ca. 5 km lange Teiltstrecke der „Alten Salzstraße“, die von Lüneburg nach Lübeck führt.

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 11.12.2017

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