Gaißach

bei Bad Tölz

Verkehrsverein Gaißach e.V.

83674 Gaißach

Bayern

Tel.: 08041 804-715

Fax: 08041 804-709

www.gaissach.deinfo@gaissach.de

Einwohnerzahl: 2.970

Lage/Klima

Südlich von München, im Isarwinkel, nahe der Stadt Bad Tölz, am Fuße der Bayerischen Alpen mit anregendem und kräftigendem Heilklima.

Höhe 700 - 1.500 m ü .d. M.

Heilanzeige

Erkrankungen der Atmungsorgane, Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, orthopädische Erkrankungen, Hauterkrankungen, onkologische Erkrankungen

Ergänzende Therapien

abwechslungsreiche Wandermöglichkeiten

Anreise mit dem PKW

BAB München-Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen, dann auf der Tegernseer Straße bis zu Abzweigung Kreuzstraße, von hier auf der B 472 bis Bad Tölz, dann B 13
Oder: Autobahn München-Garmisch, Abfahrt Wolfratshausen oder Penzberg, Richtung Bad Tölz, dann B 13
 

Anreise mit der Bahn

Bahnlinie München-Bad Tölz-Lenggries

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Gaißach steht die im Kern spätgotische katholische Pfarrkirche St. Michael, die, nachdem 1624 der obere Turmabschnitt einstürzte, 1649 in der bis heute bestehenden barocken Form mit der Zwiebelhaube errichtet wurde. 1735 folgte ein Umbau dieser Kirche und um 1761 entstanden die prächtigen Fresken vom Maler Christoph Anton Mayr. Der Altar stammt aus dem Jahr 1910, das Tabernakel von 1736 und der Großteil der Ausstattung aus dem mittleren 18. Jahrhundert.

Das nahe der Kirche liegende Pfarrhaus stammt auch bereits aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In diesem Pfarrhaus ist eine wunderbare und sehr große Weihnachtskrippe im orientalischen Stil zu sehen. Neben dem Friedhof direkt an der Kirche, besitzt Gaißach einen größeren Friedhof an Nordrand des Dorfes. Nachdem sich die Gaißacher 1550 weigerten weiterhin die Toten aus Lenggries hier zu bestatten, wie sie es jahrhundertelang hatten tun müssen, schufen sich die Gaißacher hier einen eigenen Friedhof.

Wie alle Dörfer des Isarwinkels, ist auch Gaißach reich an alten Bauern- und Handwerkerhäusern. Diese, die es in allen der zahlreichen Ortsteile zu finden gibt, stammen meist aus dem 17. und 18. Jahrhundert, ebenso wie die zahlreichen kleinen Kapellen, die es zu finden gibt. 1998 wurde gegenüber der Kirche das Kriegerdenkmal errichtet, das zu Ehren der Gefallenen des Deutsch-Französischen-Krieges und der beiden Weltkriege erstellt wurde.

Nordöstlich von Gaißach liegt das Koronafeld, ein großes, denkmalgeschütztes vorgeschichtliches Hügelgräberfeld. Geschütztes Naturdenkmal ist auch die Heckenlandschaft, lange, durchgehende, auch Traten genannte Hecken aus hohen Sträuchern und Bäumen, die einst zur Abgrenzung der Weidegebiete errichtet wurden, die südlich bis Lenggries reichen. Schön zu überblicken ist diese Landschaft vom Sonntraten aus, einer Anhöhe (1.096 m) auf dem Weg zum Rechelkopf.

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 12.12.2017

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