Bad Tennstedt

Haus des Gastes

Kurstraße 10

99955 Bad Tennstedt

Thüringen

Tel.: 036041 57076

Fax: 036041 33903

www.badtennstedt.destadtinfo.badtennstedt@web.de

Lage/Klima

Bad Tennstedt liegt im westlichen Teil des Thüringer Beckens etwa 20 km nordwestlich von Erfurt inmitten eines landwirtschaftlich geprägten Gebiets. In der Umgebung der Stadt gibt es einige schwefelhaltige Quellen, deren Wasser seit 1812 als Heilmittel im Kurbetrieb genutzt wird. Ca. 150 m über NN, fönfrei, nebelarm, sauerstoffreich, mild, regenarm.

Heilanzeige

Neurologische Erkrankungen, Orthopädische Erkrankungen, Unfall- und Verletzungsfolgen, Chronische Schmerzerkrankungen, Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

Ortsspezifische Therapien

Hochwertiges Schwefelwasser (schwefelhaltiges Calzium-Magnesium-Sulfat-Hydrogenkarbonatwasser)

Einrichtungen

Museen, kulturelle Veranstaltungen. Reha Klinik mit integriertem Therapiezentrum, Haus des Gastes mit Saal und Bibliothek, Kurpark, hist. Stadtkern, Bad Tennstedter Musiksommer

Medizinische Versorgung

Badeärzte, Allgemeinmediziner, Zahnärzte, Internist, Kinderarzt, Physiotherap. Praxen

Anreise mit dem PKW

B 176 - Ortsdurchfahrt. Autobahn A 4 - Gotha 35 km, Eisenach 40 km

Anreise mit der Bahn

Öffentl. Busverkehr, Zubringerbusse zur Bahn (10 km)

Wissenswertes

Die kleine Kurstadt Bad Tennstedt liegt im süd-östlichen Talkessel des "Schlotheimer Grabenbruchs". Die hauptsächlichen Gesteinsformationen sind Kalkstein aus der Erdzeitalter des Trias, Epoche des Muschelkalk. Darüber gelagert sind jüngere Formationen des Jura. Diese Schichten enthalten nicht unbedeutende Anteile von Kohle sowie Letteschichten. Im 19. Jahrhundert hat man Probegrabungen nach Kohle gemacht. Die Funde waren aber nicht mächtig genug und die Kohle war sehr schwefelhaltig. So dass ein Abbau nicht lohnenswert war. Weiterhin sind große Teile des Untergrundes der Stadt (besonders im Bereich des Kurparkes) aus einer breiigen, moorigen Masse aus Wasser, organischen Teilen und Erde, angeschwemmt durch Bodenerosion. Beim Bau der Rehaklinik hat man nach Bodenuntersuchungen festgestellt, dass das Gebäude nur auf einer großen Anzahl von Stahlbetonhülsen festen Stand bekommt. Die geologischen Umstände ergeben, die Schwefelanteile der Kohle und anderer Verbindungen (z. B. Pyrit) werden durch die organischen Verbindungen in den moorähnlichen Schichten herausgelöst und finden sich als Schwefelwasserstoffe (H2S) im Wasser wieder. Und genau das ist unser Schwefelwasser. Man erkennt es sofort an dem eigenartigen Geruch nach faulen Eiern. Die größte Quellfassung ist natürlich im Kurpark und versorgt die Klinik, eine Physiotherapie und die Kneippanlage mit dem begehrten Heilwasser. Aber auch im Stadtgebiet gibt es viele kleine Brunnen, welche Schwefelwasser fördern. Das Wasser kann bedenkenlos zum Gießen verwandt werden, aber nicht als übliches Trinkwasser. Es ist stark korrosionsfördernd, riecht unangenehm und wird sogar als Tränkwasser vom Vieh verschmäht. Jedoch ist es unumstritten ein begehrtes Heilmittel und eine Gabe der Natur, welches unserer Stadt über 200 Jahre ein nicht unbedeutendes Einkommen gebracht hat.

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 07.12.2017

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