Rehabilitation bei Rheuma

Die rheumatische Rehabilitation soll betroffenen Patienten bei der Bewältigung des Alltags und des beruflichen Lebens helfen bzw. Patienten nach schweren Formen der Krankheit wieder in das soziale Leben eingliedern.

Ambulante und stationäre Rehabilitation bei Rheuma

Die medizinische Rehabilitation kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Ambulant bedeutet, dass der Patient während der Rehabilitation zu Hause wohnt und die Behandlung tagsüber in einer entsprechenden Einrichtung stattfindet. Bei der stationären Reha wohnt der Patient für die Dauer der Rehabilitation in der Klinik.

In den meisten Fällen sind für die Kostenübernahme die Rentenversicherungen und Krankenkassen zuständig. Die ambulante Rehabilitation ist eine erste Maßnahme der Therapie, erst wenn die ambulanten therapeutischen Maßnahmen ohne Erfolg bleiben sind die Träger verpflichtet die Kosten einer stationären Rehabilitation zu übernehmen. Bei besonders schweren Fällen kommt eine ambulante Reha oftmals nicht in Frage, hier kann es dann direkt zu einer stationären Rehabilitation kommen.

Bei einer stationären Rehabiliataion kann sich der Pateint für den Zeitraum der Maßnahme nur mit sich, seiner Erkrankungen und seinem zukünftigen Leben beschäftigen - so kann er sich vollkommen auf seinen Genesungsprozess konzentrieren. Alle Therapien finden direkt in der Klinik statt, Wege für die tägliche Areise etc. entfallen.

Die Therapie, egal ob ambulant oder stationär, setzt sich aus verschiedenen Behandlungen zusammen und ist eine Kombination aus Physiotherapie, Sporttherapie und Ergotherapie. Die Patienten werden auch in die Nutzung von möglichen Hilfsmitteln eingewiesen und erlernen alternative Bewegungsabläufe um alltägliche Dinge zu erledigen. Eine Überwachung der Medikamtengabe und die richtige medikmentöse Einstellung ist ebenfalls Bestandteil der Rehabilitaiton. Zusätzlich werden die Patienten psychologische unterstützt, um zu erlernen mit der Erkrankung und ihren Folgen umzugehen.

Antragstellung

Für die Einwilligung zur Kostenübernahme durch den jeweiligen Träger muss der Patient einen Antrag zur stationären Rehabilitation stellen. Gemäß Sozialgesetzbuch IX hat er ein Mitspracherecht wie und wo die Rehabilitation stattfinden soll, das sogenannte Wunsch- und Wahlrecht.

Zur Antragstellung gehört eine Bescheinigung über die Notwendigkeit einer Rehabilitation durch den behandelnden Arzt. Wird der Reha-Antrag abgelehnt oder das Wunsch- und Wahlrechts ohne Begründung nicht berücksichtigt so kann der Patient innerhalb von vier Wochen Widerspruch einlegen.

Spezialisierte Rehakliniken

Rehakliniken die sich auf "Entzündlich Rheumatische Krankheiten" spezialisiert haben sind über die Klinik-Suche zu finden.

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 01.10.2018

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