Symptome

Parkinson
  • verlangsamte Bewegung (Bradykinese), später völlige Bewegungslosigkeit (Akinese)
    • fehlendes Mitschwingen eines Arms beim Gehen
    • kleinschrittiger Gang
    • verminderte Gesichtsmimik
    • Sprech- und Schluckstörungen
  • versteifte und starre Muskulatur (Rigor)
    • Schulter- und Nackenmuskelverspannungen
    • stotternde Bewegungen (sogenanntes Zahnradphänomen)
    • nachlassende manuelle Geschicklichkeit
  • Muskelzittern (Tremor)
    • zunächst nur langsam und in Ruhe
    • häufig Nachlassen des Zitterns bei Bewegung oder im Schlaf
  • gestörte Halte- und Stellreflexe (posturale Instabilität)
    • zunehmende Gang- und Standunsicherheit
    • große Angst, zu fallen.
  • sensible, psychische, vegetative und kognitive Störungen wie verminderter Geruchssinn, Missempfindungen auf der Haut, fettig-glänzende Gesichtshaut infolge erhöhter Talgproduktion, Kreislaufregulations- und Blasenfunktionsstörungen, depressive Verstimmung, Schlafstörungen und viele mehr

Ursachen

  • bis heute nicht bekannt
  • aus ungeklärten Gründen Absterben von Dopamin-produzierenden Nervenzellen in einer bestimmten Gehirnregion (Substantiv nigra)
  • selten genetische Veranlagung

Behandlung

  • Medikamente, um den Dopaminmangel und das Ungleichgewicht der Nervenbotenstoffe auszugleichen (zum Beispiel Levodopa, Lisurid, Pramipexol und Ropinirol, Entacapon und Tolcapon, Selegilin und Rasagilin sowie die Anticholinergika wie Biperiden oder Bornaprin)
  • operative Verfahren (Reizung bestimmter Hirnareale mittels Elektroden)
  • Physiotherapie und krankengymnastische Übungen, Entspannungsverfahren, Sprach- und Schlucktraining sowie Ergotherapie

Vorbeugung

  • ursächlich nicht möglich
  • evtl. hilft geistiges Fithalten

Wann sollten Sie zum Arzt?

bei Bewegungsversteifungen und -verlangsamungen, Muskelzittern sowie Stand- und Gangunsicherheiten.

Autor: Redaktion Rehakliniken Online