Psychosomatische Rehabilitation

Stress, Überforderung, Angstzustände, Depression - fast jeder zweite Deutsche leidet irgendwann in seinem Leben darunter. Die Zahl der Betroffenen steigt, auch weil sich Menschen heute trauen offen über ihre Erkrankung zu sprechen. Viele Rehakliniken haben sich auf die Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen spezialisiert.

Fast alle Krankheiten äußern sich sowohl auf körperlicher als auch seelischer Ebene. Ebenso beeinflussen sich psychisches und körperliches Befinden wechselseitig. Die Psychosomatik ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Krankheiten befasst, bei denen psychische Faktoren besonders im Vordergrund stehen.

Der Begriff Psychosomatik leitet sich von den beiden griechischen Wörtern Psyche (Seele) und Soma (Körper) ab. Die psychosomatische Behandlung berücksichtigt seelische, soziale und körperliche Aspekte der Erkrankung. Dabei wird für jeden Patienten ein individuelles Behandlungsangebot entwickelt.

In der Psychosomatischen Rehabilitation werden Patienten behandelt, bei denen psychische Faktoren eine Rolle spielen. Darunter fallen Erkrankungen, bei denen seelische Symptome direkt im Vordergrund stehen, z. B. Ängste oder Depressionen, aber auch Erkrankungen, bei denen psychische Symptome als Ursache oder Folge körperlicher Beschwerden eine wichtige Rolle spielen.

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 25.06.2019

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