Ernährung bei Rheuma

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann bei entzündlichem Rheuma Symptome lindern und bei Gicht den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen.Bei rheumatischen Beschwerden ist die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren günstig. Sie sind reich in Seefisch wie Hering und Lachs vorhanden, die zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen sollten.

Gesunde Ernährung

Weder Über- noch Untergewicht ist bei einer rheumtischen Erkrankungen gut. Übergewicht trägt zu einer zusätzlichen Belastung der Gelene bei und kann daher fördelrich für das Fortschreiten der Erkrankung sein. Untergewicht, welches oftmals durch eine Mangelernährung entsteht, kann beisoielwsweise die Knochenbrückigkeit bei Osteoporose begünstigen. Eine gesunde und ausgewogenen Ernährung ist bei rheumatischen Erkrnakungen, wie auch bei vielen anderen Erkrankungen, sehr wichtig.

Bei Patienten mit Übergewicht ist eine Gewichtsabnahme häufig schion der erste Schritt zur Linderung der Symptome. Je weniger Gewicht auf den betroffenen Gelenke und Sehnen lastet, desto geringer ist die Belastung und damit oftmals auch der Schmerz. Insbesondere bei Entzündungen der Knie- und Hüftgelenke ist eine Gewichtsabnahme oftmlas sinnvoll.

Diese Lebensmittel sollten im Speiseplan häufiger vorkommen: Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, fetthaltiger Fisch wie Makrele, Hering oder Lachs, fettarme Milch, Joghurt, Quark und Käse, Nüsse, Raps-, Lein-, Soja- und Wallnussöl

Diese Lebensmittel sollten eher vermieden werden: fettreiche, tierische Lebensmittel wie Fleisch und Wurst, Eier, Butter, Sahne und fetthaltiger Käse, Alkohol

Die Arachidonsäure ist Vorläufer der Entzündungsbotenstoffe-Gruppe Eicosanoide. Diese sind wesentlich am Entzündungsgeschehen der rheumatoiden Arthritis beteiligt. Arachidonsäure wird mit allen tierischen Lebensmitteln aufgenommen. So sind zum Beispiel in 100 g Schweinefleisch 120 mg und in Thunfisch 280 mg Arachidonsäure enthalten. In pflanzlichen Nahrungsmitteln kommt diese Fettsäure nicht vor. Für Rheumatiker ist somit eine vegetarische Ernährung ideal.

Omega-3- und Omega 6-Fettsäuren

Fisch und hochwerige Öle enthalten die ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und omega-6. Diese kann der Körper nicht lseber herstellen, sie enthalten gesundheitsfördernde und entzündungshemmende Substanzen. Omega-3-Fettsäuren sind reich in Seefisch wie Hering und Lachs vorhanden, die zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen sollten. Wer das nicht mag, kann 30 mg Fischöl-Fettsäuren/Tag per Kapsel zu sich nehmen.

Antioxidantien

Ebenfalls für Rheumatiker empfehlen sich Antioxidantien, wie Vitamin E, das durch verschiedene Stoffwechselvorgänge  Entzündungsmediatoren reduziert.  Auch das Spurenelement Selen wirkt antioxidativ, vor allem zusammen mit Vitamin C. Da Selen hauptsächlich in tierischen arachidonsäurereichen Lebensmitteln vorkommt, ist die Einnahme von Selentabletten zu erwägen.

Eine Ernährungsumstellung allein kann die Wirkung von Medikamenten nicht ersetzen, sie kann aber unterstützen. Eine gesunde und ausgewogene Lebensweise, zu der natürlich auch Bewegung gehört, trägt zum allgemeinem Wohlbefinden und zur seelischen Gesundheit bei.

 

Ernährung bei Gicht

Gicht ist eine besondere Form der rheumatischen Erkrankungen, Gicht entsteht durch eine Störung des Harnsäure-Stoffwechsels, dadurch kann Gicht unmittelbar durch die Ernährung beeinflusst werden. Auch hier kann eine Gewichtsabnahme sinnvoll sein, denn eine Gewichtsreduzierung von fünf bis zehn Kilogramm kann eine Selnkung des Harnsäurespiegels begünstigen. 

Patienten mit Gicht wird empfohlen viel zu trinken, Wasser und ungesüßte Tees bewirken eine Verdünnung der Harnsäure und unterstützren die Nierenfunktion. Alkohol sollte möglichst keiner zu sich genommen werden. Alkohol hindert die Nierenfunktion und kann einen Gichtanfal auslösen.

Als von Gicht Betroffener sollte man sich über den Puringehalt der Nahrungsmittel informieren. Eine purin-reduzierte Ernährung kann im Kombination mit Medikamenten einen positiven Einfluss auf die Gicht haben. Lebensmittel mit einem hohen Puringehalt, und daher eher zu vermeiden, sind: Ölsardinen, Sprotten, Erbsen, Linsen, Fisch, Schinken und Wurst, Hähnchenbrustfilet sowie Schwine-, Rind- und Kalbfleisch. Purinarm hingegen sind: Eier, Wal- und Erdnüssen, Milch, Joghurt, Quark, Hartkäse, alle Sorten Obst, Salatgurken, Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Spargel, Bumenkohl, CHampignons, Rosenkohl, Weizen, Weißbrot, Reis und Nudeln

Autor: Redaktion Rehakliniken Online

Stand: 05.09.2018

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