Bei Fußverletzungen kommt es auf das optimale Hilfsmittel an

OrthoscootLautet der Befund nach einem Sturz „Verletzung am Sprunggelenk“, dürfen Patienten ihren Fuß oftmals unter keinen Umständen belasten. Denn jeder Fehltritt führt zu Komplikationen und verlängert die Rekonvaleszenz.

 

OrthoscootAbhängig von der Konstitution des Patienten sind Hilfsmittel wie Gehstützen oder Rollstuhl nur bedingt hilfreich. Wie zum Beispiel Guido Furrer, Geschäftsleiter von Gelbart AG Orthopädie- und Rehatechnik in Luzern, erklärt: „Jede Patientensituation ist individuell. Wichtig ist, dass jedem das bestmögliche Hilfsmittel bereitgestellt wird: Ein Senior kann zu schwach für Gehstützen sein, ein Rollstuhl schränkt einen aktiven Menschen massiv in seiner Selbstständigkeit ein.“ Um ungewollte Risiken wie einen Sturz aus Kraftmangel oder den Abbau von gesunder Muskelmasse auszuschließen, kann ein Fußentlastungsrollator optimal unterstützen. So etwa der NH1 von Orthoscoot, der vorrangig dem Behinderungsausgleich dient.

 

Gehstützen erfordern eine gute körperliche Konstitution
„Für Gehstützen muss ein Patient topfit sein! Werden sie verschrieben, obwohl die körperliche Verfassung des Patienten dagegenspricht, reden wir von einer Unterversorgung“, berichtet Furrer. Während Gehstützen bei Fußverletzungen auf kurzen Strecken – insbesondere dem Treppensteigen – praktikabel sind, können sie Patienten auf langen Strecken schnell ermüden. Weil ihnen die Kraft fehlt, können vor allem ältere Patienten die nötige Stabilität nicht aufbringen. Ist der Patient die starke Belastung der Unterarme nicht gewohnt oder verliert er gar das Gleichgewicht, droht das Risiko den Fuß ungewollt zu belasten – im schlimmsten Fall sogar eine neue Operation. Zudem können sie Muskelverspannungen begünstigen. „Gehstützen besetzen außerdem sowohl im Stehen als auch bei der Fortbewegung beide Hände“, fährt Furrer fort. Das Zubereiten einer Mahlzeit und das Tragen sind schwer möglich. Ein Rucksack kann den Patienten zusätzlich aus dem Gleichgewicht bringen.


Orthoscoot - KücheIm Rollstuhl steigt das Risiko der Körperschwächung
Wird ein Rollstuhl verschrieben, sinkt zumindest das Risiko den Fuß ungewollt zu belasten. Dennoch rät Guido Furrer: „Niemand sitzt gerne im Rollstuhl! Um die Überversorgung eines sonst gesunden Patienten auszuschließen, sollte jede Patientensituation individuell betrachtet werden.“ Denn: Ein Rollstuhl schränkt sowohl die Mobilität als auch die Selbstständigkeit eines Patienten enorm ein. „Es ist ein anderes Gefühl, ob ich alleine unterwegs bin oder auf Dritthilfe angewiesen bin“, weiß der Orthopädie-Experte Furrer. Jungen, aktiven Menschen fällt das besonders schwer. Das kann Einfluss auf die mentale Verfassung haben und so den Heilungsprozess verlängern. Letztlich besteht das Risiko, dass sich der Patient während der Rekonvaleszenz insgesamt sehr wenig bewegt: Das fördert den Muskelschwund, der je nach Patientenverfassung entweder gar nicht oder nur in langwierigen Therapien rückgängig gemacht werden kann.

Orthoscoot - KrankenhausNH1 von Orthoscoot – entlastet und stabilisiert sicher
Der Fußentlastungsrollator NH1 von Orthoscoot hilft das verletzte Bein eines Patienten in der prä- und postoperativen Phase nicht nur sicher zu lagern, sondern auch zu entlasten. Dazu kniet der Patient mit dem betroffenen Bein in einer höhenverstellbaren, ergonomischen Schale während er sich mit dem gesunden Bein aus eigener Kraft anschiebt. Dabei sorgen die drei Räder, die stoßabsorbierenden Reifen mit hochwertiger Bremsvorrichtung, der robuste Rahmen und die individuell einstellbare Lenkvorrichtung für die nötige Stabilität und Sicherheit. Letztlich hat der Patient mit NH1 auch im Stehen beide Hände frei, was die Selbstversorgung im Alltag problemlos ermöglicht, während der Fuß risikolos geschont wird. Dass sich der Patient aus eigener Kraft ohne Motor anschiebt ist übrigens beabsichtigt: Denn Aktivität beschleunigt bewiesenermaßen Heilungsprozesse und fördert die Regeneration optimal. Das fordert die körperliche Fitness und erhält selbige während der Rekonvaleszenz. Für Treppen oder kurze Strecken können die Gehstützen in der individuell zu montierenden Halterung mittransportiert werden. Handy und Portemonnaie lassen sich im zusätzlich integrierten Stauraum unterbringen. „Wenn uns die Patienten den NH1 zurückbringen, sind sie immer sehr froh, dass sie ihn in dieser spezifischen Phase hatten. Wenn die Rahmenbedingungen zum Patienten passen, würde ich ihn immer empfehlen“, berichtet Guido Furrer. Seit 2016 ist der Orthoscoot NH1 über die Gelbart AG Orthopädie- und Rehatechnik in der Schweiz zu beziehen.

 

 
Orthoscoot - OfficeÜber Orthoscoot – Mit Sicherheit mehr Mobilität:
Die Orthoscoot GmbH mit Sitz in Neusäss/Vogelsang bei Augsburg wurde 2013 von Andreas ?Hertle gegründet. In Zusammenarbeit mit führenden Spezialisten hat er den Fußentlastungsrollator ?Orthoscoot NH1 entwickelt. Das orthopädische Hilfsmittel ist CE-gekennzeichnet und wurde von technischen Prüforganisationen nach den einschlägigen Normen geprüft und zertifiziert.
Das Ziel der Orthoscoot GmbH ist es, medizinische Hilfsmittel für diejenigen herzustellen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Sie erhebt den Anspruch, medizinischen Nutzen mit gutem Design zu verbinden. Patienten können den Fußentlastungsrollator über ein Vermietsystem mieten. Erhältlich ist er beim Hersteller, die Auslieferung erfolgt über den Sanitätsfachhandel oder direkt über Orthoscoot. In zahlreichen Fachkliniken in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Schweden und Spanien ist er bereits als postoperative Versorgung im Einsatz. Weitere Länder werden folgen. Der Leitfaden zur Kostenerstattung für Patienten lässt sich unter https://orthoscoot.com/support/kostenerstattung.html nachlesen.
 

 

 

 

Quelle Text und Bilder: Orthoscoot GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

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