Rückblick auf eine Erfolgsgeschichte

Am Samstag, 24. Juni 2017 sind zahlreiche Fachbesucher der Einladung der Schloss-Klinik Sonnenbühl gefolgt und haben im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der neurologischen Abteilung zusammen mit renommierte Referenten über die Zukunft von Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der neurologischen Erkrankungen diskutiert. Denn eines ist in den vergangenen Jahren deutlich geworden: Die Zahl der neurologischen Erkrankungen steigt kontinuierlich - innovative Reha-Konzepte sind gefragt. 

 

Schlossklinik Sonnenbühl
 

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten lud die Schloss-Klinik, unter der Leitung des ärztlichen Direktors Dr. Kayed Marzouq, zu einem wissenschaftlichen Symposium mit einer Vielzahl namhafter Referenten ein. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen neurologischer Erkrankungen und war für die Klinik eine Premiere.  

Dr. Stefan BeyerIn seiner Begrüßungsrede blickte Dr. Stefan Beyer, Geschäftsführer der Vital-Kliniken GmbH, kurz zurück und ging darauf ein, dass die Vital-Kliniken vor mehr als 10 Jahren im Zusammenhang mit der Modernisierung der Klinik die Entscheidung getroffen hatten, den Fachbereich Neurologie als neue Abteilung einzurichten.  

Dass diese strategische Entscheidung seinerzeit zukunftsweisend war, zeige die generelle Entwicklung neurologischer Erkrankungen in unserer alternden Gesellschaft. „Die kontinuierlich steigende Zahl an Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen mache neue sektorenübergreifende Versorgungskonzepte und -strukturen erforderlich“, kommentiert Dr. Stefan Beyer, Geschäftsführer der Vital-Klinken GmbH.

 

Die Referenten gaben dem Auditorium einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse und zukunftsweisende Behandlungsmethoden.

Herr Professor Ziemann von der Universitätsklinik Tübingen zeigte in seinem Vortrag auf, wie sich Netzwerke des Gehirns nach einem Schlaganfall regenerieren können, um Funktionsdefizite auszugleichen. Diese Erkenntnisse könnten in 10 bis 15 Jahren auch die Rehabilitation von neurologischen Patienten unterstützen. 

Dr. Marzouq mit Prof. KimmigDer Direktor der Klinik für Neurologie des Schwarzwald-Baar-Klinikums, Herr Professor Kimmig, ging in seinem Vortag auf wesentliche Symptome von Schlaganfällen ein und verdeutlichte unter dem Leitsatz „Time is Brain“, wie bedeutend eine schnelle und zielgerichtete Behandlung bei einem akuten Schlaganfallereignis ist.

Herr Dr. Lieschke stellte als leitender Arzt der Kardiologie der Klinik Sonnenbühl wesentliche Risikofaktoren für Herzinfarkte und Schlaganfälle dar und lieferte verschiedene Ansätze, wie die Risiken deutlich gemindert werden können.

In einem eindrucksvollen Vortrag präsentierte der Direktor der Klinik für Neurochirurgie in Villingen-Schwenningen, Herr Professor Ritz,  moderne Operationsmethoden bei Hirntumoren, mit denen die Lebensqualität und die Überlebensdauer der betroffenen Patienten deutlich gebessert werden kann.

In dem Schlussvortrag stellte Herr Dr. Duhm von der Schloss-Klinik Sonnenbühl ein Projekt der Charité in Berlin zum Nutzen einer mobilen elektronischen Patientenakte in der Neurologie vor. Ein wichtiges Thema, wenn es um Prozess- und Informationsqualität in der Versorgung geht.

„Die angeregten Diskussionen haben gezeigt, dass bei allen Beteiligten ein hohes Interesse am fachübergreifenden Austausch bestand und durch neue Konzepte in der Vorsorge, Akutbehandlung und der Rehabilitation die Betreuung und Behandlung von Patienten der Volkskrankheit Schlaganfall deutlich verbessert werden kann.“ kommentiert, Dr. Kayed Marzouq.

Prof. Ritz | Dr. Khalil | Dr Marzouq | Dr. Huber | Dr. Duhm„Gerade der Ausbau regionaler Netzwerke ist von besonderer Bedeutung, um eine bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten. Aus diesem Grund soll das Symposium aus Sicht aller Initiatoren ein fester Bestandteil der weiteren Zusammenarbeit werden“, führt Dr. Marzouq weiter aus.

 

 

 

Quelle Text und Bilder: Vital Kliniken

 

 

 

 

 

 

 

 

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