Qualitätsbericht: transparent, verständlich, hilfreich

Reha-Klinikgruppe präsentiert erstmals Inhalte, Ziele und konkrete Ergebnisse

Was ist eine gute Klinik? Wie wird Qualität messbar? Welche Klinik ist die richtige für welchen Patienten? Diese Fragen stellten sich die Verantwortlichen der Medical Park-Klinikgruppe. Das Ergebnis ist ein Qualitätsbericht, der nicht nur aus abstrakten Zahlen besteht, sondern mit realen Patientengeschichten „gelebte Praxis“ konkret darstellt und allgemeinverständlich Inhalte, Ziele und Ergebnisse der Rehabilitation erklärt – in dieser Form ein Novum für Rehabilitationskliniken. Daran beteiligt waren Mitarbeiter, Ärzte und Patienten.

 

Alexander Leipold: Europa- und Weltmeister im Ringen und Patient im Medical Park Bad Rodach


Krankenhäuser müssen schon seit Jahren regelmäßig einen strukturierten Qualitätsbericht erstellen. Für Rehabilitationskliniken ist dies bisher keine gesetzliche Pflicht. Die Medical Park-Klinikgruppe hat nun einen rund 100 Seiten starken Bericht vorgelegt, um zu zeigen, welche Leistungen und Ergebnisse Patienten, Angehörige, einweisende Ärzte, Krankenkassen und auch die eigenen Mitarbeiter erwarten können. Dabei kommen Patienten ausführlich zu Wort. Partnerschaften mit Universitäten und Spitzensport werden beschrieben, Forschung und Lehre umfassend dargestellt, Therapien abgebildet und Ergebnisse mit exakten Messungen dokumentiert. „Dieser Qualitätsbericht ist sicherlich bisher einzigartig in der Rehalandschaft“, unterstreicht Dr. med. Ulrich R. Mauerer, Vorsitzender des Vorstandes Medical Park. Er helfe die richtige Klinik für Patienten auszuwählen und Antworten auf Fragen zu finden wie: „Welche Ergebnisse und Fortschritte kann ich als Patient realistischerweise erwarten?“


MPR Therapie mit Patientin


Qualität gezielt aus vielen Perspektiven messen
Ärzte, Therapeuten und Pfleger haben Messinstrumente ausgearbeitet, über ein Jahr lang für den Bericht Qualitätsindikatoren erhoben und führen kontinuierlich Bewertungen durch. „Unsere Qualitätsmessung ist mehrdimensional angelegt“, sagt Johannes Kneißl, Leiter Zentrales Qualitätsmanagement. Ganz wichtig dabei sei, dass die Arbeit auch gezielt aus der Patientenperspektive gemessen würde.

„Denn reale Geschichten geben sensible und gleichzeitig informative Einblicke in den Rehaaufenthalt“, ergänzt Dr. Mauerer und betont, dass mit dieser Berichtsform Neuland betreten würde. „Wir wollen anschaulich darstellen, was ‚unsere gelebte Praxis‘ ganz konkret bedeutet – kurzum, was das Kernstück unserer Leistung ausmacht.“

Helga P., 78 Jahre alt, Schlaganfallpatientin
Anhand der Krankheitsgeschichte von Helga P. beispielsweise wird die Rehabilitation einer Patientin ausführlich beschrieben. Die Berlinerin war nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt. Verschiedene Therapien, ein maßgeschneidertes Konzept, selbstentwickelte Trainingsgeräte, international renommierte Chefärzte, eine wunderschöne Umgebung und ein Ambiente zum Wohlfühlen – eine Vielzahl von Faktoren, die alle mithalfen, dass Frau P. wieder zurück ins Leben fand.

Bild 1  Neurologische Patientin   

Neurologische Therapie mit Patientin

 

Dokumentation der Ergebnisse
Neben den genauen Beschreibungen des Klinikalltags und den angewandten Therapien bietet der Qualitätsbericht auch exakte Zahlen als Beleg für die Verbesserung durch die Reha: Wie schnell können Patienten nach einem Hüftgelenkersatz wieder laufen. Wie sehr haben die Schmerzen nachgelassen. Wie viele Meter können zurückgelegt werden. Wie sehr ist die körperliche Belastbarkeit gestiegen – alles in Form von konkreten Messungen, die die Fortschritte durch die Reha in anschaulichen Schaubildern zeigen. So lautet beispielsweise das Ergebnis der Bewertung nach Hüftgelenkersatz bei Arthrose: „96 Prozent unserer Patienten können nach der Reha auch ohne Gehhilfe gehen“, fasst Johannes Kneißl zusammen. Seit dem 11. Mai ist die umfassende Dokumentation einzusehen, liegt in den Kliniken aus und wird Interessierten zugeschickt. „Wir freuen uns, dass wir alle zusammen diesen Qualitätsbericht erstellt haben. Schließlich soll er nicht nur Patienten, Angehörigen, Ärzten und Zuweisern zugutekommen, sondern auch die Mitarbeiter motivieren“, unterstreicht Dr. Mauerer.

Vorstand

v.l.n.r. Dr. Ulrich R. Mauerer (Vorsitzender des Vorstands), Johannes Kneißl (Leiter Zentrales Qualitätsmanagement), Michael Krach (Vorstand)

 


Quelle Text und Bilder: Medical Park

 

 

 

 

 

 

 

 

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