Rehabilitation erstrahlt in neuem Glanz

Schüchtermann-Klinik feiert erfolgreiche Modernisierungsarbeiten mit Ministerin

 

Das Rehabilitationsgebäude der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde erstrahlt in neuem Glanz. Der Abschluss der Modernisierungsarbeiten wurde jetzt mit einem Festakt gefeiert, an dem auch Niedersachsens Gesundheits- und Sozialministerin Cornelia Rundt teilnahm.

Nach der energetischen Fassaden- sowie Kernsanierung der Zimmer und Stationen des über 40 Jahre alten Gebäudes erwarten die Patienten nun helle, modern eingerichtete Einzelzimmer und ansprechend gestaltete Flure.

„Große Bauprojekte können doch gelingen“, freute sich Geschäftsführer Dr. Michael Böckelmann. Dank der hervorragenden Planung der Architekten, Ingenieure, Bauleiter und Handwerker sei der vereinbarte Zeitplan eingehalten worden - mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen könne. Ein großes Dankeschön gehe auch an alle beteiligten Mitarbeiter auf den Stationen, aus der Hygieneabteilung, der Haustechnik und der Informationstechnologie, die immer eng zusammengearbeitet und viel Geduld sowie Durchhaltevermögen gezeigt hätten, so Dr. Böckelmann.

Ministerin Rundt hob die sehr gute Reputation des Herzzentrums hervor: Es gehöre „deutschlandweit zur absoluten Spitze“. Die externe Qualitätssicherung bestätige der Schüchtermann-Klinik Leistungen auf höchstem Niveau. Auch die Patientenzufriedenheit liege über dem Bundesdurchschnitt.

Dr. Detlev Willemsen, Chefarzt der Rehabilitationsabteilung, erläuterte das neue Gestaltungskonzept: Jede Rehabilitationsstation habe ein Länderthema erhalten. Es lehne sich „an das innerarchitektonische Markenzeichen der Klinik“ an: die ausdrucksstarken Fotografien des langjährigen Ärztlichen Direktors Dr. Rainer Buchwalsky. So finden sich beispielsweise auf der Station 4 Bilder aus dem indonesischen Alltag, die durch ein grünes Blumenelement auf der gegenüberliegenden Wandseite ergänzt werden. Ein hilfreicher Nebeneffekt dieser unterschiedlichen Gestaltung sei die bessere Orientierung innerhalb des Gebäudes.

Das Gestaltungskonzept der Rehabilitation wurde im Verlauf des Festaktes immer wieder aufgegriffen: Ein Highlight der Veranstaltung war der Auftritt der Sandmalerin Iryna Chaplin. Sie bezauberte die Gäste mit der flüchtigen Schönheit ihrer Kunst und nahm sie mit auf eine Reise durch die Länder Mali, Kambodscha, Indonesien und Jemen, die als Gestaltungsgrundlage der Stationen 2-5 bei der Modernisierung leitgebend waren.

Daten und Fakten der Umbaumaßnahmen nannte Dr. Ulrich Strunk, Vorsitzender des Aufsichtsrates: „Insgesamt sind 1.700 Tonnen Schutt zusammengekommen. 1.100 Liter Wandfarbe und 20.000 Kilogramm Spachtelmasse wurden verwendet. Für das südliche Treppenhaus wurden 20 Tonnen Stahl verbaut. Diese Angaben zeigen, dass der Umbau des Rehabilitatiosgebäudes eine Kraftanstrengung war.“ Ohne das Durchhaltevermögen und den Einsatz aller Beteiligten wäre der Umbau nicht möglich gewesen.

Dr. Böckelmann kündigte bereits das nächste Vorhaben an: Den Neubau eines kardiologischen Bettenhauses: „Wir arbeiten kontinuierlich daran, uns weiterzuentwickeln und unseren Patienten damit eine außerordentliche Behandlungsqualität sowie einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu bieten.“

 

Über die gelungene Modernisierung freuen sich (von links)  Geschäftsführer Dr. Michael Böckelmann, Chefarzt Dr. Detlev Willemsen, Niedersachsens Gesundheits- und Sozialministerin Cornelia Rundt, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Ulrich Strunk, Andreas Petermann (Dezernatsleiter der Deutschen Rentenversicherung) und Erster Kreisrat Stefan Muhle. Foto: Schüchtermann-Klinik.

 

Quelle: Schüchtermann-Klinik

 

 

 

 

 

 

 

 

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