Reha-Zentrum prosper setzt auf individuelle Behandlungziele und Innovation

Patienten mit neurologischen Erkrankungen werden im Reha-Zentrum prosper in Bottrop seit mehr als zehn Jahren ambulant-ganztägig und stationär umfassend behandelt und individuell therapiert. Es werden die persönlichen Ziele der Patienten in den Vordergrund gestellt. Moderne Therapieverfahren haben die größtmögliche Unabhängigkeit der Patienten im Alltag zum Ziel.

 

Das Reha-Zentrum prosper ist eine Neurologische RehabilitationsklinikDurch die direkte Nähe zum Knappschaftskrankenhaus Bottrop mit Neurologischer Akutklinik, Schlaganfallspezialeinheit, altersmedizinischer Behandlungseinheit und Intensivstation, können Patienten in einer geschlossenen Behandlungskette von der Akutversorgung bis zur Rehabilitation versorgt werden. Dieses Konzept der wohnortnahen neurologischen Rehabilitation ist im Ballungszentrum Ruhrgebiet einmalig.

 

Behandelt werden vor allem Patienten nach Schlaganfällen, Schädelhirnverletzungen, nach gehirnchirurgischen  Eingriffen, mit Parkinson-Erkrankungen oder Multipler Sklerose. „Unsere Therapien orientieren sich an den Leitlinien der Fachgesellschaft für Neurorehabilitation und haben darüber hinaus einen hohen Individualisierungsgrad“, erklärt Chefarzt Dr. med. Reinhold Dux. Angepasst an die Anforderungen der Rehabilitanden wurde das therapeutische Angebot in den Bereichen Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und Neuropsychologie sowie balneophysikalischer Therapie in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Auch bei der Diagnosestellung können Ärzte und Therapeuten auf modernste Methoden zurückgreifen.

Für Schlaganfall- und Parkinson-Patienten mit Schluckstörungen wurde beispielsweise ein neuartiges Verfahren etabliert, das den Patienten nur geringfügig belastet und schnell durchgeführt werden kann. Die videoendoskopie-gestützte Schluckdiagnostik (FEES) ist eine bildgebende Untersuchungsmethode, mit der die Funktion der am Schlucken beteiligten Muskelgruppen und die Effektivität des Schluckens beurteilt werden kann. Je nach Befund können direkte Rückschlüsse auf die Ursache und die Therapiemöglichkeiten eruiert werden.

Besonders gute Erfolge werden durch den Einsatz des Armeo®Spring, einem innovativen Therapiegerät, verzeichnet. „Das Armtraining mit dem Armeo ermöglicht Patienten selbst bei geringer motorischer Restfunktion ein selbstgesteuertes Training im dreidimensionalem Raum und führt zu guten Therapieerfolgen“, so die Leitende Oberärztin Dr. Corina Kiesewalter. „Es geht um ein wiederholendes Training, damit das Gehirn neue Bewegungsabläufe speichern kann.“

 

Nach Schlaganfällen unterstützt ein innovatives Therapiegerät die PatientenInnovatives Therapiegerät bei einer Geschicklichkeitsübung am Bildschirm

Nach Schlaganfällen unterstütz ein innovatives Therapiegerät die Patienten bei realitätsnahen Geschicklichkeitsübungen am Bildschirm

Gerade Schlaganfallpatienten mit schweren körperlichen Einschränkungen können von der individuell auf sie zugeschnittenen Therapie profitieren. So konnte beispielsweise ein 60-jähriger Patient, dem die Ärzte in den vorbehandelnden Kliniken eine langfristige Mobilität ausschließlich im Rollstuhl in Aussicht gestellt hatten, schon nach kurzer Zeit gute Erfolge verzeichnen.

In den wenigen Monaten seines stationären und anschließend ambulant-ganztägigen stationären Aufenthaltes im Reha-Zentrum prosper konnte er sehr gute Erfolge erzielen. Er konnte das Gehen am Handstock erarbeiten und mit Hilfe der hochfrequenten ergo- und physiotherapeutischen Behandlungen und der Arbeit am Armeo®Spring (s. Foto) konnte er eine gute Funktion des rechten Armes und insbesondere der  rechten Hand erzielen. Ausschlaggebend waren hier die Unterstützung durch Ärzte, Therapeuten und natürlich der Familie verbunden mit seinem starken Willen, wieder auf die Beine zu kommen.

 

 

 

Text und Bilder: Knappschaft Bahn See

 

 

 

 

 

 

 

 

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