Heinrich-Heine-Klinik gewinnt Puplikumspreis

Mit einem derzeit auf dem Markt einmaligen und zukunftsweisenden Pilotprojekt überzeugte das Potsdamer Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie das Publikum des diesjährigen Innovations-Konvents in Berlin.

 

Foto: Heinrich-Heine-Klinik - PuplikumspreisBei der gestrigen Preisverleihung des Medizin-Management-Preises 2015 in Berlin erhielt die Potsdamer Dr. Ebel Fachklinik den begehrten Publikumspreis für ihr Versorgungsmodell Doc. Verena. Der Publikumspreis wird auf dem Innovations-Konvent an das Projekt verliehen, das die meisten Stimmen aus dem Publikum erhält.

 „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die uns bestätigt, dass unser innovatives Pilotprojekt genau bei der richtigen Zielgruppe ankommt. Es bestätigt auch den Bedarf an modernen Lösungen zur Schließung von Kommunikationslücken im Gesundheitswesen“, sagt Carola Scheidling, Klinikleiterin der Heinrich-Heine-Klinik Potsdam und Initiatorin des innovativen medizinischen Versorgungsmodells Doc. Verena.

Doc. Verena ist die Vernetzung der Zukunft zum virtuellen Austausch im medizinischen Sektor. Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen benötigen in der Regel Hilfe von vielen verschiedenen Stellen. Doc. Verena will zu diesem Zweck niedergelassene Haus- und Fachärzte, Rehabilitationskliniken, Patienten und vor allem auch Kostenträger miteinander vernetzen. Die Beteiligten können sich über verschlüsselte Kommunikationsmedien austauschen, gesicherte Videokonferenzen abhalten und Daten im Netz gleichzeitig abrufen. Patienten sollen über ein spezielles Portal auf freigegebene Akteneinträge zugreifen, Formulare ausfüllen und diese an die Ärzte übertragen können. Das Vernetzungsmodell soll Abläufe effizienter machen, Redundanzen vermeiden und Behandlungsergebnisse verbessern, sodass langfristige Arbeitsunfähigkeiten verhindert werden können.

 

Carola Scheidling erklärt das so: „Das Kommunikationssystem ist für den Laien vergleichbar mit einem bekannten Telefonie- und Chatdienstleister, mit dem Unterschied, dass es absolut datensicher, technisch weiterentwickelt und zugeschnitten ist auf die medizinischen Bedürfnisse aller Beteiligten der Behandlungskette eines Patienten. Durch die einzigartige Verschlüsselungstechnologie ist ein hochsicherer Datenschutz gewährleistet.“

Die Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam ist Vorreiter bei der Anwendung dieser auf dem Markt innovativen Technologie. Gemeinsam mit den Projektpartnern DocCirrus GmbH und DoctorCom GmbH haben sie das Versorgungsmodell entwickelt.

„Es freut mich sehr, dass das Projekt Doc. Verena der Heinrich-Heine-Klinik in dieser prominenten Form ausgezeichnet wurde. Die Geschäftsführung der Klinik und der Klinikgruppe hatte die Weitsicht einen innovativen Ansatz zu verfolgen, der großen Nutzen gleichermaßen für Patienten, Zuweiser, Kostenträger und Klinik mit sich bringt“, Dr. Torsten Schmale, Geschäftsführer DocCirrus GmbH.

Der Innovations-Konvent mit Verleihung des Medizin-Management-Preises 2015, der am 14. und 15. April in Berlin stattfand, ist Teil der conhIT – Connecting Healthcare IT.

Der jährlich ausgeschriebene Medizin-Management-Preis zeichnet Innovationen in der Gesundheitsbranche aus, die durch neue Wege des Steuerns, Führens und Leitens, Ergebnisse verbessern. Schirmherr des Preises ist Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, MdB, Bundesforschungsminister a.D. und Alterspräsident des Deutschen Bundestags. Die Ausschreibung umfasst die Sektoren Forschung, medizinische Verfahren, Versorgungs- und Kooperationsformen, Qualitätssicherung und Produktion, IT, Kommunikation und Human Resources.

Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam – ist in der Region Berlin-Brandenburg das größte Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie. Sie gehört zur Unternehmensgruppe „Dr. Ebel Fachkliniken“ – einem Familienunternehmen, das acht Rehabilitationskliniken in sechs Bundesländern mit mehr als 2.000 Betten und 1.500 Mitarbeiter umfasst. Das Behandlungsspektrum der qualitätsausgezeichneten Rehaklinik reicht von Depressionen, Burnout, posttraumatischen Belastungs- und Angststörungen über chronischen Schmerzen, Tinnitus und Persönlichkeitsstörungen. Jährlich werden etwa 4.000 Patienten behandelt. Die auf einer Halbinsel zwischen Lehnitz- und Krampnitzsee gelegene Klinik feierte 2014 ihr 20-jähriges Bestehen

 

Auf dem Foto: Carola Scheidling, Klinikleiterin der Heinrich-Heine-Klinik Potsdam und Dr. Torsten Schmale, Geschäftsführer DocCirrus GmbH

 

 

Text und Bild:

Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co.
Heinrich-Heine-Klinik KG
Am Stinthorn 42
14476 Potsdam

 

 

 

 

 

 

 

 

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