Mein erwachsenes Kind hat MS

Neue DMSG-Broschüre gibt Tipps für Eltern

Erkrankt ein junger Mensch an Multipler Sklerose betrifft das in der Regel nicht nur ihn selber, sondern auch sein familiäres Umfeld. Das Verhalten aller Beteiligten und deren Beziehung zueinander haben Einfluss darauf, wie der junge MS-Erkrankte mit seiner Krankheit umgeht: Die DMSG-Broschüre Mein erwachsenes Kind hat MS aus der Reihe Empowerment für Angehörige von MS-Erkrankten greift diese Thematik auf.

 

Gemeinsam mit der AMSEL, Aktion MS-Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, hat der DMSG-Bundesverband diesen Ratgeber entwickelt, der für Eltern zahlreiche Anregungen, Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen für den Umgang mit ihrem erwachsenen an MS erkrankten Kind bereit hält.

Die einzelnen Kapitel geben Einblicke in die möglichen Phasen der MS-Erkrankung von der Diagnose bis zur Schwerbetroffenheit. Auch mit fortgeschrittenem Alter, zunehmender Selbstständigkeit, eventuell eigener Familie bleibt ein Kind in den Augen seiner Eltern immer Kind. Dieser Tatsache gerecht zu werden, ohne aufgrund der MS in eine elterliche Überfürsorge oder übertriebene Verantwortungsübernahme zu verfallen, soll diese Broschüre helfen.

Diagnose MS- Ein Einschnitt in der Lebensplanung

Wie es gelingen kann, für das Kind da zu sein, ohne ihm die Verantwortung für das eigene Leben abzunehmen. Wie Eltern die Balance zwischen Unterstützung und Loslassen finden – lässt sich in der DMSG-Broschüre nachlesen.

Erste Beeinträchtigungen – Es geht nicht mehr alles wie gewohnt

In diesem Fall gilt es dann zu entscheiden, welche Hilfe erforderlich und gewünscht ist, wo externe Hilfe sinnvoll sein kann. Die DMSG-Broschüre stellt hier die entscheidenden Fragen und gibt mögliche Antworten.

Gravierende Beeinträchtigungen – Im Alltag ist jetzt Hilfe nötig

Hier ist eine kontinuierliche Anpassungsleistung gefordert und vor allem die Hilfe anderer oft vonnöten. Wie Eltern in diesem Fall helfend einspringen können, ohne „übergriffig“ zu werden, wird in der DMSG-Broschüre thematisiert.

Pflegebedürftigkeit – Balance zwischen Abhängigkeit und Selbstverantwortung

Wird ein MS-Erkrankter pflegebedürftig, sind seine Eltern oft im fortgeschrittenen Alter. Eine Frage treibt sie dann besonders um: „Was wird aus unserem Kind, wenn wir nicht mehr können oder nicht mehr da sind?“ Auch hier weist die DMSG-Broschüre gangbare Wege, beispielsweise auch; um chronischen Konflikten in der Pflegebeziehung zu entgehen.

Ein Dank geht an Diplompsychologe Michael Berthold und Diplomsozialarbeiterin Monika Karl für die fachliche Begleitung des Heftes und der AOK für die Übernahme der Layout- und Druckkosten im Rahmen der Projektförderung 2016.

Mein erwachsenes Kind hat MS kann in den Geschäftsstellen der DMSG-Landesverbände und im DMSG-Shop unter www.dmsg.de bestellt werden.

 

 

Quelle Text und Bild: DMSG Bundesverband e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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