Einzigartige Defibrillator-Weste in der MATERNUS-Klinik

Die MATERNUS-Klinik setzt systematisch Defibrillator-Westen ein, um kardiologisch erkrankte Patienten in der Rehabilitation und danach vor einem plötzlichen Herztod zu schützen und ihnen die sichere aktive Teilnahme an der Rehabilitation zu ermöglichen.

 

Die weitaus häufigste Ursache des plötzlichen Herztods sind krankhaft schnelle Herzrhythmus-störungen, die dazu führen, dass das Herz den Körper und damit auch das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen kann. Diese Störungen treten ohne Vorzeichen auf, und mit jeder Minute, die sie fortbestehen, sinkt die Überlebenschance um etwa 10 Prozent. Ein zeitnah abgegebener elektrischer Behandlungsschock (sog. Defibrillation) ist das Mittel der Wahl, um diese Herzrhythmusstörungen zu beenden.

 

LifeVest, die einzige Defibrillatorweste auf dem Markt, bietet als einzige Therapieform einen temporären, nichtinvasiven Schutz vor dem plötzlichen Herztod. Die LifeVest überwacht ständig das Herz des Patienten. Tritt ein lebensbedrohlich schneller Herzrhythmus auf, löst sie vollautomatisch eine Defibrillation aus, um den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen. Studien belegen: Bei 98 Prozent der Patienten kann die lebensgefährliche Herzrhythmusstörung bereits mit dem ersten elektrischen Schock gestoppt werden. Mit dieser Weste können viele Patienten nach der Rehabilitation wieder eine Arbeit aufnehmen und leichten Sport treiben. Sie wird auf Monatsbasis vermietet, in der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten.

 

MATERNUS-Klinik hat einzigartige Defibrillator-WesteDie MATERNUS-Klinik setzt die LifeVest bei einer Reihe von kardialen Erkrankungen ein: Patienten mit Herzinfarkt, Herzklappenerkrankungen oder krankhaft vergrößertem Herzen sowie Patienten, bei denen ein bestehender implantierter Defibrillator vorübergehend entfernt werden musste, können davon profitieren. Eine engmaschige psychologische Begleitbehandlung soll zur seelischen Stabilisierung des Patienten beitragen und die Entwicklung von Angststörungen oder depressiven Entwicklungen verhindern. Die Patienten tragen die LifeVest, bis sich ihr Zustand gefestigt hat: Dann ist entweder das Risiko für den plötzlichen Herztod nicht mehr erhöht und der Patient kann die LifeVest ablegen, oder das Risiko ist dauerhaft hoch und eine langfristige Therapieoption wie ein implantierbarer Defibrillator ist notwendig.

 

Die MATERNUS-Klinik für Rehabilitation mit insgesamt 590 Betten gehört, neben einer weiteren Rehabilitationsklinik in Cham sowie 20 Senioren- und Pflegeeinrichtungen bundesweit, zur MATERNUS-Gruppe mit Sitz in Berlin.

 

 

 

Text und Bild: MATERNUS-Klinik

 

 

 

 

 

 

 

 

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