Die Knappschaft erstattet ihren Versicherten anteilig Kosten für Sport-Checks

Bei Sporttreibenden besteht vor allem bei Neu- und Wiedereinsteigern sowie älteren Personen ein erhöhtes Risiko im Bereich Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat. Aber auch bei bereits bestehenden Erkrankungen, zum Beispiel des Herz-Kreislaufsystems, bei Stoffwechselstörungen (wie Diabetes) oder orthopädischen Leiden ist körperliche Aktivität wichtig. Sport kann einer Verschlimmerung der Krankheit entgegenwirken oder den Krankheitsprozess verzögern.

 

Doch bevor man loslegt, sollte unbedingt eine sportmedizinische Untersuchung erfolgen. Bei Personen mit bisher unerkannten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ist das Herzinfarktrisiko bei intensiver sportlicher Betätigung erhöht. Teilweise wird sogar von Sportvereinen vor Aufnahme des Trainings beziehungsweise vor Integration in eine Mannschaft ein entsprechender Nachweis gefordert.

Sport-Checks zur Vorsorge gehören jedoch nicht zum Pflichtkatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Oft gelten sie als privat zu bezahlende „Individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGeL). Die Krankenkasse Knappschaft übernimmt für die Untersuchung bei einem Sportmediziner 80 Prozent der Kosten, bis maximal 120 Euro.

Die Sport-Checks sind für alle Versicherten, die im jüngeren oder höheren Lebensalter etwas für ihre Gesundheit tun wollen und im Vorfeld ärztlicherseits prüfen lassen möchten, ob zum Beispiel orthopädische oder kardiologische Risiken vorliegen. Der zusätzliche Fitness-Check beinhaltet bei ärztlicher Notwendigkeit, ein Belastungs-EKG, eine Lungenfunktionsuntersuchung und/oder eine Laktatbestimmung.

 

 

Quelle: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

 

 

 

 

 

 

 

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