DRV bestätigt herausragende Qualität

In der Klinik Eichholz wird Qualität in der medizinischen Rehabilitation und der Versorgung der Patienten groß geschrieben. Das bestätigte nun der Klinik wiederholt auch die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund). In zwei verschiedenen Prüfverfahren – dem Peer-Review-Verfahren und dem Bericht zur Qualitätssicherung der Therapiestandards bei Hüft- und Kniegelenkersatz (TEP) hat die Klinik ausgesprochen gut abgeschnitten: In beiden Prüfverfahren gehört die Klinik Eichholz zu den besten Kliniken Deutschlands.

Bei dem Peer-Review-Verfahren hat die DRV Bund 15.073 Entlassberichte und Therapiepläne aus 812 Reha-Einrichtungen ausgewertet. Speziell ausgebildete Gutachter – in der Regel Ärzte – bewerten diese Berichte in sechs Kategorien nach 44 Merkmalen. Aus jeder Fachabteilung werden ca. 25 Berichte von der DRV zufällig als Stichprobe ausgewählt.

In der Vergleichsgruppe der Klinik Eichholz im Bereich der Orthopädie waren 7.476 Fälle aus 438 Einrichtungen im Bewertungspool. Ambulante und stationäre Einrichtungen wurden dabei mit den gleichen Kriterien beurteilt.

In allen sechs Kategorien (Anamnese, Diagnostik, Therapieziele und Rehaverlauf, Klinische Beurteilung, Sozialmedizinische Beurteilung, Nachsorge) sowie der Beurteilung des gesamten Reha-Verlaufs hat die Klinik mit Abstand bessere Ergebnisse erzielt als die Vergleichsgruppe.

Im Bereich der Diagnostik konnte die Klinik 95 von 100 möglichen Punkten erreichen, in der Nachsorge 91 und bei der Sozialmedizinischen Beurteilung 89. Auch die anderen drei Bereiche sind mit 86 bzw. 87 Punkten sehr gut bewertet worden. Die Vergleichsgruppe liegt bei den aufgeführten Kriterien zwischen 78 und 82 Punkten.

Der Gesamt Reha-Prozess erhielt 88 Qualitätspunkte – die Vergleichsgruppe liegt bei 72 Punkten. „Wir sind auf diese Ergebnisse sehr stolz. Sie zeigen, dass wir eine ausgesprochen hohe Prozessqualität haben. Betrachtet man über die absoluten Zahlen hinaus die Auswertung rein statistisch, war keine Klinik in Deutschland signifikant besser als wir“, so Dr. med. Willi Ohnesorge, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie der Klinik Eichholz.


Nicht zu übertreffen sind die Qualitätspunkte des kürzlich vorgelegten Berichtes der DRV Bund zur Reha-Qualitätssicherung für Reha-Therapiestandards im Bereich Hüft- und Kniegelenkersatz (TEP) für das Jahr 2014. Hier erreichte die Klinik 100 von 100 möglichen Qualitätspunkten. Damit gehört die Klinik Eichholz deutschlandweit zu den besten der 218 in den Vergleich einbezogenen Fachabteilungen „Orthopädie“.

In den DRV-Bericht ist die Beurteilung von 43.349 Reha-Maßnahmen eingeflossen. Die Vergleichsabteilungen haben im Schnitt 85 Punkte erhalten.

Bewertet wird hier die Einhaltung der Mindestanforderung bei den gesetzten Therapiestandards, die von der DRV seit 1998 vorgegeben und vom Rentenversicherungsträger stetig weiterentwickelt werden. Dazu werden die abgegebenen Therapien mit der vorgegebenen Mindestanforderung – dem Therapiestandard – verglichen. Die Punkte ergeben sich dann aus einem entsprechenden Schlüssel.

Das Ziel der Therapiestandards des Rentenversicherungsträgers: Eine qualitativ hochwertige Behandlung auf eine wissenschaftliche und evidenzbasierte Grundlage zu stellen.

„Ich bin sehr stolz, dass wir die sehr gute Arbeit, die wir hier leisten, in dieser Form bestätigt bekommen“, so Dr. med. Ohnesorge. Vor zwei Jahren stellte die DRV ihre Berichterstattung auf das neue, heutige Bewertungssystem um. Damals hatte die Klinik Eichholz bereits gut abgeschnitten, lag aber noch im durchschnittlichen Punktebereich.
„Wir haben uns damals sehr genau angeschaut, wo unsere Stärken und Schwächen liegen und wo noch Potenziale sind. Im Team haben wir dann erarbeitet, wie wir besser werden und dann unser hohes Niveau auch halten

können. Seitdem setzen wir die Vorgaben der DRV zu 100 Prozent um und gehen teilweise noch darüber hinaus“, so Dr. med. Ohnesorge weiter. Das Klinikteam hat auf Grundlage des eigenen Therapiekonzeptes und den Vorgaben der DRV Therapiepakete für die verschiedenen Indikationen geschnürt. Der sogenannte Verordnungsmanager, eine Software, hilft nun den Ärzten tagtäglich, diese Vorgaben umzusetzen. „Und trotzdem wird jeder Patient bei uns individuell behandelt, denn es sind natürlich auch Ergänzungen und Abweichungen von den Vorgaben möglich. Jeder Patient wird weiter individuell nach seinen Bedürfnissen und den medizinischen Notwendigkeiten behandelt.“


Auch intern stellt sich die Klinik den strengen Kriterien von Qualitätssicherungsverfahren. Ab 2007 erfolgte die Zertifizierung nach KTQ-Reha (Kooperation für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen). Im Jahr 2015 stellte die Klinik dann das Qualitätsmanagementsystem auf die DIN EN ISO 9001:2008 und systemQM Reha um. Die Erstzertifizierung bestand sie dann ebenfalls sehr erfolgreich.


Quelle: Westfälisches Gesundheitszentrum Holding GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

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