Am 5. Mai ist Welt-Händehygienetag

Im PASSAUER WOLF finden anlässlich des Welt-Händehygienetages, der von der WHO initiiert wurde, Sensibilisierungsaktionen für Mitarbeiter, Patienten und Angehörige statt.

 

Kleiner Aufwand – Große Wirkung

Wie man die Hände richtig desinfiziert, üben Mitarbeiter in regelmäßigen Pflichtschulungen. Das UV-Licht dient als Kontrollfunktion. Anlässlich des Welt-Händehygienetages, dürfen auch Patienten und deren Besucher im PASSAUER WOLF in Nittenau testen, ob sie die Hände richtig desinfizieren. Denn in medizinischen Einrichtungen ist die Mithilfe aller gefragt, um Patienten vor Infektionen zu schützen. „Als weitere Kontrollmechanismen für die Einhaltung von Hygienevorschriften dienen, neben den regelmäßigen Schulungen in allen Häusern, beispielsweise Hochrechnungen, die Einschätzungen zum durchschnittlichen Verbrauch des Desinfektionsmittels pro Patient und Tag ermöglichen“, so Marion Weigand, Hygienefachkraft im PASSAUER WOLF. Hinzu kommen Sensibilisierungsmaßnahmen, wie die zum Welt-Händehygienetag. Hygienepläne und Hinweisschilder erinnern an die genauen Abläufe der richtigen Händedesinfektion und daran, wann die Händedesinfektion zu erfolgen hat. Eigens initiierte interne Audits überprüfen den Kenntnisstand der Mitarbeiter.

 

Struktur und klare Zuständigkeiten für Patientensicherheit

Um die Hygienevorschriften in den PASSAUER WOLF Reha • Hotelkliniken vollumfänglich einzuhalten und Patientensicherheit zu gewährleisten, berät eine Krankenhaushygienikerin die Hygienekommission, u. a. bestehend aus dem Ärztlichen Leiter als Vorsitzenden der Kommission, Betriebsleitern, Chefärzten, Pflegedienstleitungen, hygienebeauftragten Ärzten und Hygienefachkräften. Die Hygienekommission tagt mindestens zweimal im Jahr, bei aktuellen Anlässen sofort. Hygienebeauftragte überwachen die Einhaltung von Standards innerhalb der jeweiligen Abteilung. „Wir halten uns an die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Robert-Koch-Instituts (KRINKO), an die Verordnung zur Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygV), an das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie an weitere Gesetze, Normen und Empfehlungen von Fachgesellschaften“, so Stephan Bauer, Hygienefachkraft im PASSAUER WOLF Bad Griesbach.

 

In den PASSAUER WOLF Reha • Hotelkliniken hat man es zum Teil mit schwerstbetroffenen Patienten zu tun. Ziel des Hygienemanagements ist die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von nosokomialen Infektionen. Patienten sind häufig abwehrgeschwächt und damit besonders infektionsanfällig. Die hygienische Händedesinfektion hilft, der Übertragung von Keimen entgegenzuwirken. „Für die Pflegekräfte ist die hygienische Händedesinfektion nach den fünf Momenten der WHO ohnehin Standard. Wir versuchen während der Rehabilitation allerdings bewusst auch Besucher aufzuklären, um Patienten, deren Angehörige und Mitarbeiter zu schützen“, so Stephan Bauer weiter. Wichtig sei es auch, „neueste Erkenntnisse und Aktualisierungen, wie beispielsweise die Verordnung zur Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygV) betreffend, schnell in die Praxis zu bringen und auch zu leben“, so Frau Dr. med. Ünsal-Kirici, Fachärztin für Mikrobiologie und beratende Krankenhaushygienikerin im PASSAUER WOLF.

 

Quelle Text und Bild: PASSAUER WOLF

 

 

 

 

 

 

 

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