medical wellness

Die Marke “The Leading Medical Wellness Clinics & Spas”

 

„Medical Wellness beinhaltet gesundheitswissenschaftlich begleitete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität und des subjektiven Gesundheitsempfindens durch eigenverantwortliche Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Motivation zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil“.

Die wichtigsten Verbände der Gesundheits- und Wellnessbranche haben sich auf eine, auch für die „The Leading Medical Wellness Clinics & Spas“ richtungsweisende, Definition geeinigt.
Die The Leading Medical Wellness GmbH (LMWH), der Deutsche Medical Wellness Verband (DMWV), der diese Marke unterstützt sowie verschiedene Institute und Verbände verständigten sich auf einen „Letter of Intent“, in dem eine ärztliche Leitung und weitere Kernanforderungen festgeschrieben sind. Damit wird sich von reinen Wellness-Angeboten distanziert.

Gerade im Klinikbereich wird diese Art von Medical Wellness immer bedeutsamer. Denn für das 21. Jahrhundert brauchen wir ein Gesundheitswesen, das Krankheit und Gesundheit gleichermaßen als Element des menschlichen Lebens versteht und Ethik und Mitmenschlichkeit als unverzichtbar für ein angenehmes Miteinander fördert.

Die weltweit eingetragene und aktive Premiummarke „The Leading Medical Wellness Clinics & Spas“ hat sich zum Ziel gesetzt, führende Medical Wellness Clinics und Spas unter ihrem Dach zusammenzuführen und aktiv diesen Gesundheitsmarkt zu gestalten.

 

 

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Deutscher Wellness Verband

Konzeptioneller Hintergrund des Wellness -Begriffs

Das Wort „Wellness“ wurde weder in den USA, noch im Rahmen des Tourismus oder Marketings kreiert, sondern ist bereits im 17. Jahrhundert in der altenglischen Sprache als Ausdruck von Gesundheit und Wohlbefinden gebräuchlich (siehe Oxford English Dictionary).

In den 1950er Jahren griff der amerikanische Sozialmediziner Halbert L. Dunn auf diesen Ausdruck zurück, um seinen Vorstellungen von einem Paradigmenwechsel im Medizinsystem der USA einen Namen zu geben. Er bezeichnete Wellness als ein Methodengerüst zur Maximierung der individuell vorhandenen Potenziale, unter Berücksichtigung der gegebenen Lebensumstände. In den folgenden Jahrzehnten wurde dieser Grundgedanke der Förderung von Selbstmanagement-Kompetenz und Selbstverantwortung für die Gesundheit von verschiedenen Protagonisten aufgegriffen, weiterentwickelt und in die Praxis umgesetzt (u.a. Ardell, Hettler, Travis, Cooper).

1979 bestätigte ein internationales Gutachten im Auftrag des Centers for Disease Control in Atlanta den dominierenden Einfluss des Lebensstils auf die Gesundheit und die Lebenserwartung in den westlichen industrialisierten Staaten. Daraufhin entwickelten sich in den USA zahlreiche Maßnahmen in verschiedenen Settings (Städte und Gemeinden, Krankenhäuser, Universitäten, Schulen, Betriebe), um auf Basis des Wellnesskonzeptes Einfluss auf die Lebensweise – Verhaltensmuster, innere Einstellungen und Überzeugungen – zu nehmen. Als Teil des Wellnesskonzeptes erwies sich das „Pleasure Principle“ in der Ansprache der relevanten Zielgruppen als erfolgreich und überlegen gegenüber anderen Ansätzen der Verhaltensmodifikation wie Prävention und Gesundheitserziehung. Gesundheitspsychologische Modelle wie das Eisberg-Modell von Travis (1981) begründen, warum nachhaltige Verbesserungen des Gesundheitszustandes nur gelingen, wenn die den Verhaltensweisen zugrunde liegenden Motive, Emotionen und – meist unbewussten – Lebenskonzepte angesprochen werden. Aus den vorgenannten Gründen definiert der Deutsche Wellness Verband den Begriff „Wellness“ heute als genussvoll gesunde Lebensweise.

Auf dem Markt befindliche Produkte und Dienstleistungen sollen hierzu einen Beitrag leisten. Es sei nochmals deutlich betont, dass „Wellness“ nicht mit „well-being“ (Wohlbefinden) gleich zu setzen ist.

 

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