LEISTUNGSTRÄGER


Hier finden Sie redaktionelle Texte von Krankenkassen und anderen Zuweisern wie z. B. der Deutschen Rentenversicherung oder auch Informationen vom Müttergenesungswerk (MGW), den Sozialdiensten (DVSG) oder auch der „Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation“ (DEGEMED) zum Thema Rehabilitation.


BARMER DAK Gesundheit
Techniker Krankenkasse DEGEMED
DVSG Deutsche Rentenversicherung Bund
BKK Müttergenesungwerk
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See Arbeitskreis Kinder- und Jugendliche
 
 
 

BARMER

Rehabilitation

In der Rehabilitation ist es wichtig, bestehende Krankheiten zu lindern, einer Verschlimmerung vorzubeugen oder auch den Umgang mit einer chronischen Erkrankung zu erlernen oder richtige Verhaltensweisen einzuüben.

Damit medizinische Leistungen und Vorsorge- oder Reha-Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden können, arbeiten bei der BARMER speziell ausgebildete Mitarbeiter. Sie koordinieren alle Maßnahmen und informieren schon im Vorfeld über sinnvolle Rehabilitationsschritte und Leistungen der beteiligten Einrichtungen. Wir beraten Sie gern über unseren Telefonservice: 0800 333 1010 (Anruf aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind für sie kostenfrei!).

Stationäre Rehabilitation

Ist eine stationäre Reha-Maßnahme notwendig, übernimmt die BARMER alle Leistungen zur medizinischen Rehabilitation im Rahmen der gesetzlichen Regelungen. Versicherte ab 18 Jahren entrichten eine gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung in Höhe von 10 Euro pro Tag.
Die erforderliche Maßnahme wird vom behandelnden Arzt veranlasst. Er leitet das Antragsverfahren ein. Weitere Erläuterungen zum Procedere der Reha-Antragstellung ist der Rehabilitations-Richtlinie zu entnehmen.

Die Ostseeklinik in Prerow - eine Vertragsklinik der BARMER - bietet stationäre Reha-Maßnahmen für die Indikationsbereiche Orthopädie sowie Haut- und Atemwegserkrankungen an.

Ostseeklinik Prerow
Kirchenort 5
18375 Ostseebad Prerow
Tel.: 038233 65-0

Soll bei Beschäftigten die Erwerbsfähigkeit erhalten oder wiederhergestellt werden, so erbringen vorrangig die Rentenversicherungsträger die medizinischen Rehabilitationsleistungen. Die BARMER kann in diesem Fall keine Kosten übernehmen – hilft aber gerne, wenn es um den Antrag geht. Antragsvordrucke erhalten Sie ebenfalls über unseren Telefonservice.


BARMER  Reha-Service bei psychosomatischen Erkrankungen

Die BARMER bietet ihren Versicherten leistungsfähige und qualitätsgesicherte Rehabilitationsmöglichkeiten in Fachkliniken an. Im Vordergrund stehen dabei die individuellen Bedürfnisse. Die Vorteile im Überblick:

  • Behandlung in professionellen Fachkliniken für Psychosomatische Medizin und Therapie.
  • Auf die Erkrankung hin ausgerichtete Behandlungsabläufe, u. a. Schwerpunktgruppen.
  • Qualitätsmanagement zur Steigerung der Patientenzufriedenheit.
  • Flexibles Aufnahme- und Entlassungsmanagement.
  • Sicherung der Nachhaltigkeit über die stationäre Maßnahme hinaus.

Diese BARMER Fachkliniken verfügen über jahrzehntelange Erfahrung, z. B. bei Essstörungen. So profitieren Versicherte von fachlicher Kompetenz und eine auf ihre Erkrankung zugeschnittene Versorgung. Dabei wird die erstklassige Leistung effizient und flexibel erbracht.

Diese BARMER Fachkliniken bieten ein flexibles Aufnahme- und effizientes Versorgungsmanagement. Es erfolgt nach der Anreise umgehend eine umfassende Diagnostik. Ein individueller Rehabilitationsplan wird erstellt. Fachleute integrieren den Patienten zügig ins Therapiegeschehen. Eine intensive Rehabilitation startet sofort. So geht keine wertvolle Behandlungszeit verloren. Bei der Therapieplanung in der Rehabilitation selbst und bei der Empfehlung von nachsorgenden Aktivitäten werden von vornherein die individuellen Lebensumstände berücksichtigt.

Stationäre Rehabilitationsleistungen sollen für längstens drei Wochen erbracht werden – so der Gesetzgeber. Bei der BARMER wird die Rehabilitationsleistung unbürokratisch verlängert, wenn dies aus medizinischen Gründen im Einzelfall dringend erforderlich ist. Hierüber informiert die BARMER Fachklinik rechtzeitig.

Eine von vornherein festgelegte Rehabilitationsdauer in der Psychosomatik ist problematisch, da viele Aspekte zu berücksichtigen sind. Dabei spielen u. a. die Verfügbarkeit  ambulanter Behandlungsmöglichkeiten vor Ort, die Schwere der Erkrankung, deren Verlaufsform (oft chronisch) und bisherige Therapieerfahrungen eine Rolle. Es ist jedoch in der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht nachgewiesen, dass eine verlängerte Verweildauer mit einem besseren medizinischen Ergebnis einhergeht. Vielmehr ermittelt die BARMER Fachklinik gemeinsam mit dem Patienten den individuell notwendigen Zeitraum. Entscheidend ist dabei die Motivation zur aktiven Mitarbeit. Die Motivationsförderung während des Rehabilitationsprozesses ist von großer Bedeutung. Durch das Aufzeigen von Wegen der Eigeninitiative und die Ermunterung, geeignete nachsorgende Aktivitäten in ihrer Umgebung wahrzunehmen, wird die Rückkehr in den Lebensalltag vorbereitet. In den Schulungsprogrammen und Arztgesprächen während der Rehabilitation ist Motivationsförderung daher ein wichtiger Bestandteil. Die BARMER Fachklinik informiert ausführlich zur Thematik ,,Wie gestalte ich meine Zeit nach der Entlassung aus der Rehabilitation?“

BARMER Fachkliniken für psychosomatische Erkrankungen

  • Fachklinikum Brandis
  • Parkland-Klinik Bad Wildungen
  • Dr. Becker Brunnenklinik Horn-Bad Meinberg
  • HELIOS Klinik Schwedenstein, Pulsnitz
  • MEDIAN Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim
  • Paracelsus Wittekindklinik, Bad Essen

Antragstellung
Nähere Informationen zum Antragsverfahren, den Behandlungsschwerpunkten der BARMER Fachkliniken und den besonderen Therapieangeboten erhalten Sie online unter www.barmer.de oder telefonisch unter 0800 333 1010.

Anschlussrehabilitation

Ist im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt, zum Beispiel nach einer Operation, noch eine Rehabilitation erforderlich, kann der Sozialdienst im Krankenhaus diese  veranlassen.

Diese Anschlussrehabilitation (AR) beginnt in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach der Entlassung. Sie kann je nach Vorliegen der Voraussetzungen ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Die Kosten übernimmt die Krankenkasse oder aber – bei allen, die in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und deren Leistungsfähigkeit erheblich gefährdet oder gemindert ist – der Rentenversicherungsträger. Für eine Anschlussrehabilitation gilt eine verminderte Zuzahlung. Das heißt, der oder die Versicherte zahlt für längstens 28 Tage je Kalenderjahr 10 Euro pro Behandlungstag zu. Dabei wird die Zeit der Krankenhausbehandlung angerechnet.

Antragstellung

Die Anregung einer Anschlussrehabilitation erfolgt durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt im Krankenhaus. Die Antragstellung wird durch das Krankenhaus  (in der Regel durch den Sozialdienst) vorgenommen. Die BARMER steht den Krankenhäusern gerne für Rückfragen zur Verfügung.


Ostseeklinik Prerow – Eine Vertragsklinik der BARMER

Diese Klinik nimmt Patienten mit Indikationen aus den Fachgebieten Orthopädie, Atemwegserkrankungen, Dermatologie, Allergien und Schlafstörungen auf.
Darüber hinaus wird ein breites Spektrum an diagnostischen Möglichkeiten, z. B. moderneLabor- und Röntgendiagnostik, DXA-Knochendichte- und Lungenfunktionsmessung, schlafmedizinische Diagnostik durch Schlaflabor geboten. Das Ostseebad Prerow liegt eingebettet im Herzen des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, umgeben von einem der größten deutschen Küstenwälder.

Nicht nur die Strände sind erlebenswert. Flora und Fauna verbinden sich in ihrer Einzigartigkeit zu einem Stückchen „Heile Erde“. Und genau an diesem Ort können Patienten ihre Gesundheit stärken bzw. bei bereits bestehenden Erkrankungen gezielt behandeln – in der Ostseeklinik Prerow – Eine Vertragsklinik der BARMER.

Weitere Infos zum gesamten Behandlungsspektrum der Klinik finden Sie im Handbuch Reha.
Die Ostseeklinik ist eine Fachklinik für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Atemwegserkrankungen, der Haut, Allergien und Schlafstörungen. Hier informieren wir Sie speziell über die Behandlungskonzepte sowie die Therapieangebote.

Behandlungskonzept Orthopädie

Allgemein

Auf Grund der demographischen Entwicklung und dem damit verbundenen weiteren Anstieg des Durchschnittsalters unserer Patienten fokussieren wir die Behandlungen auf die sogenannten Alterskrankheiten. Osteoporose, chronische Schmerzen und Diabetes mellitus rücken so mehr in den Vordergrund von Diagnostik und Therapie.

Die Ostseeklinik Prerow versteht sich deshalb gerade für die Versorgung von Patienten mit komplexen Krankheitsbildern als kompetenter Partner der Belegungsträger. Eine häufig vorliegende Multimorbidität bei Patienten stellt daher nur selten eine Kontraindikation für die Aufnahme dar. Vielmehr ist die Möglichkeit zur fachübergreifenden Behandlung ein besonderer Vorteil für diese. Beispielhaft seien hier Patienten mit Autoimmunerkrankungen genannt, die im Einzelfall sowohl internistische (Lungenfibrose) als auch dermatologische (Hautinfiltrate) und orthopädische (Arthritiden und Arthrosen) Interventionen benötigen.

Schwerpunkt im Bereich Orthopädie

In der heutigen orthopädischen Behandlung sind einerseits die krankengymnastische Übungsbehandlung zur Aufkräftigung der die Wirbelsäule stabilisierenden Muskulatur sowie andererseits die Mobilisation der kleinen und großen Gelenke. Medizinische Trainingstherapie, Gehschule sowie therapeutische Verfahren wie zum Beispiel Aquagymnastik oder Nordic Walking vervollständigen das Behandlungsspektrum.

Behandlungsschwerpunkte

Verschleißerkrankungen des Bewegungssystems
Osteoporose
Schmerz

Therapieziele (beispielhaft)

„Das halbe Jahr vor Beginn der Reha war für Katharina L. fast schon eine Tortur. Ihre Schmerzen wurden schlimmer und schlimmer. Im Stehen, beim Gehen oder im Sitzen – schmerzfrei war sie so gut wie nie. Die täglichen Hausarbeiten fielen ihr somit extrem schwer. An Sport und größeren Unternehmungen war überhaupt nicht mehr zu denken.
Katharina L. war verzweifelt. Schließlich wollte sie ihre 93 Jahre alte Mutter pflegen und ihr eigenes Leben wieder genießen. Wegen der Schmerzen an der Wirbelsäule ging sie zwar zur ambulanten Physiotherapie – die erhoffte Wirkung blieb aber aus. Richtig entspannen konnte sie auch nicht mehr, denn zu den starken Schmerzen gesellten sich noch Schlafstörungen. Sie hatte große Sorge, wie es weitergehen sollte. Ihr Hausarzt und ihr Orthopäde unterstützten sie bei der Beantragung einer Reha-Maßnahme. diese wurde bei der Krankenkasse beantragt und durch diese schnell bewilligt.

Für Katharina L. war die Reha vom ersten Tag an ein Erfolg. Vor allem wegen des aktiven Programms mit den täglichen Übungen. Durch die Wassergymnastik, das Fahrradergometer-Training, das Nordic Walking und weitere Maßnahmen hatte sich ihre Beweglichkeit erheblich verbessert und sie fühlte sich wieder frisch, motiviert und vor allem: schmerzfrei!
Das spezielle Übungsprogramm aus der Reha führte sie zu Hause fort. Alle diese aufeinander abgestimmten therapeutischen Maßnahmen trugen bei ihr zu den gewünschten  Besserung bei. Das Ziel war erreicht!“

Befund:

Chronische Lumboischialgie bei degenerativen LWS-Veränderungen, Pseudospondylolisthesis mit Spinalkanalstenose und Neuroforamenenge beidseits, Protrusion, Epicondylopathie, Osteoporose, Hypothyreose, Hyperlipoproteinämie

Reha-Ziele:

Verbesserung der Muskelfunktionen, Verringerung der Schmerzen, Hausarbeiten selbstständig erledigen können, Lernen, wieder selbst etwas für die eigene Gesundheit und Erholung zu tun

Inhalte der Reha:

Nach der ausführlichen Aufnahmeuntersuchung wurde Katharina L. eingehend fachärztlich untersucht. Der Therapieplan auf Basis der Behandlungsziele wurde hierbei eingehend erläutert und ausführlich mit ihr besprochen. Verordnet und durchgeführt wurden (dreiwöchige Reha): Einzelkrankengymnastik, Aqua-Power-Gymnastik (Gruppe), Wirbelsäulengymnastik, Massagen, Kaltluftbehandlung für die Ellenbogen, Medizinisches Gerätetraining, Perlswing – ohne Vibration –, Wärmepackungen, Nordic Walking, Teilnahme an mehreren Vortrags-, Schulungs- und Informationsveranstaltungen

Wirkung/Erfolg:

Katharina L. ist nahezu schmerzfrei, ihr geschwächtes und geschädigtes Stütz- und Bindegewebe wurde nachhaltig gestärkt, so dass sie in ihrer Beweglichkeit kaum noch eingeschränkt ist. Frau L. findet wieder zu durchgehendem, erholsamen Schlaf, was zur erheblichen Verbesserung ihres Allgemeinbefindens und zur psychischen Ausgeglichenheit beigetragen hat. Somit ist jetzt wieder für einen längeren Zeitraum gestärkt und in der Lage, ihren Haushalt allein zu führen. Die Teilnahme am gesellschaftlich-kulturellen Leben, Sport und die Pflege der Mutter sind wieder möglich.

Indikationen (keine abschließende Aufzählung)

  • Entzündliche Arthropathien M05 – M14
  • Aktivierte Arthrosen M15 – M19
  • Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens M40 – M54
  • Skoliose M41
  • Morbus Bechterew M45.5
  • Krankheiten des Weichteilgewebes M70 – M79
  • Fibromyalgie M79.7
  • Osteopathien (Osteoporose, Osteomalazie, M. Paget) M80 – M90
     

Behandlungsmethoden: Chronisch degenerative Veränderungen des Achsenskeletts

 

  • Regelmäßige ärztliche Visiten
  • Regelmäßige Patientenschulungen in Vortragsreihen.
  • Einzel- und Gruppenkrankengymnastik zur Mobilisierung und Stabilisierung befallener Gelenke.
  • Roborierende Maßnahmen
  • Hydro- und Kryotherapie sowie Thermoanwendungen
  • Schmerzlindernde Elektrotherapie
  • Aufbau gelenkstabilisierender Muskulatur und Ergometertraining
  • Medizinische Trainingstherapie und Ergotherapie
  • Versorgung mit notwendigen Heil- und Hilfsmitteln
  • Schmerzbewältigungsprogramme mit psychotherapeutischer Behandlung
  • Bei Vorliegen eines metabolischem Syndroms und Adipositas diätetische Einzel- und Gruppenberatung
  • Diätlehrküche mit praktischen Übungen
  • Versorgung mit Reduktionskost, auch cholesterinarm und purinarm bzw. vegetarisch

 

Behandlungskonzept Dermatologie

Allgemein

Die Chronizität der Hauterkrankungen bewirkt, dass die Betroffenen oft stigmatisiert sind durch Hauterscheinungen im sichtbaren Bereich und quälenden Juckreiz. Bei Kontraindikationen gegen systematische Therapien bedarf es gerade bei diesen Patienten einer intensiven Lokaltherapie. Durch Begleiterkrankungen und altersbedingte Einschränkungen können ambulante Therapien nicht immer umgesetzt werden. Wir geben Anleitung und Hilfestellung bei Therapien und klären über diese auf, um am Heimatort die Behandlung weiterführend zu ermöglichen. Um hierbei vorhandene Defizite aufzudecken, ist die Erhebung des dermatologischen Lebensqualitätsindex wichtig.

Schwerpunkt in der Dermatologie
In der modernen dermatologischen Behandlung im Rahmen einer Rehabilitation spielen die Balneotherapie (Bäder-Therapie), die UV-Therapie (Licht-Therapie), Salbenbehandlungen sowie die Klimatherapie eine entscheidende Rolle. Diese bewirken eine Immunmodulation, Juckreizlinderung und damit die Stabilisierung einer Hauterkrankung.

Behandlungsschwerpunkte

  • Ekzemerkrankungen, insbesondere Neurodermitis
  • Psoriasis (Schuppenflechte)

Indikationen (keine abschließende Aufzählung)

  • alle Formen der Schuppenflechte (Psoriasis) L40.0 – 40.9
  • Ekzeme, Berufserkrankungen
  • Neurodermitis
  • Urtikaria
  • Autoimmunerkrankungen
  • Vitiligo
  • Rosaceaartige Erkrankungen
  • Wunden
  • Ödemerkrankungen
  • Tumoren der Haut

Behandlungsmethoden: Psoriasis vulgaris

  • Regelmäßige ärztliche Visiten
  • Regelmäßige Patientenschulungen in Vortragsreihen.
  • Sole-Bäder (3 % Salzgehalt) und UVA/B- Bestrahlung bzw. PUVA- Behandlung
  • Lokaltherapie mit einer Dithranol- Kurzzeittherapie in aufsteigender Konzentration
  • abendliche Behandlung der Körperherde z. B. mit einem Vitamin D3-Analog/Kortikoid
  • separate Behandlung des behaarten Kopfes mit dem Lichtkamm sowie abendliche Kopfpackung mit einer Creme hauseigener Rezeptur
  • Pflege der Haut mehrmals täglich
  • Klimatherapie
  • Ernährungsberatung
  • Psychologische Betreuung (Einzelgespräche, Entspannungstherapie)

 

Dermatologische Funktions- und Spezialdiagnostik

  • Hautfunktionsanalyse
  • Physikalische Testung
  • Untersuchung der gesamten Haut analog eines Hautkrebsscreenings
  • Allergietestung: Prick-Testung, Epicutan-Testung
  • Möglichkeit der Entnahme einer Hautprobe zur histologischen Untersuchung

 

Behandlungskonzept für Atemwegserkrankungen
Allgemein

Profitierend vom milden Inselklima mit überdurchschnittlich vielen Sonnentagen basiert die pneumologische Behandlung in unserer Einrichtung auf einer umfänglichen Eingangsdiagnostik mit Hilfe moderner Geräte (z. B. Lungenfunktionstest, Schlaflabor).

Auf diese Ergebnissen aufbauend wird ein individueller Therapieplan erstellt. Dieser sieht einen abgestuften Behandlungsablauf vor. Über schwerpunktmäßig zunächst passive Therapieformen wird in angeleitete Therapien und dann selbstständiges Training übergeleitet. So erfolgt die Vorbereitung des Patienten auf seine späteren eigenständigen Alltagsaktivitäten. Bei Bedarf werden auch alltagsnahe Belastungssituationen geübt.

Behandlungsschwerpunkte

  • Atemwegs- und Lungenerkrankungen
  • schlafbezogene Atemregulationsstörungen
  • begleitende Therapie bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Stoffwechselerkrankungen
  • Anschlussrehabilitation nach akutstationärer Behandlung (z. B. Lungenentzündungen, Tumortherapie, Lungenoperationen, COPD-Exacerbationen)
  • nicht offene Lungentuberkulose
  • allergische Rhinitis


Indikationen

  • Rhinitis/Sinusitis, rezidivierend oder chronisch, auch nach Operation
  • Laryngitis/Tracheitis, rezidivierend oder chronisch
  • Chronische Bronchitis aller Formen
  • Bronchiektasen
  • Asthma bronchiale aller Formen
  • Bronchiale Hyperreagibilität
  • Chronisch obstruktive Lungenkrankheit
  • Lungenemphysem
  • Chronisches Cor pulmonale
  • Exogen-allergische Alveolitis
  • Autoimmunerkrankungen mit Lungenbeteiligung
  • Sarkoidose
  • Tuberkulose, nicht offen
  • Staublungenerkrankungen
  • Lungenfibrose jeglicher Genese
  • Strahlenpneumonitis
  • Zustand nach Lungenembolie
  • Nachsorge nach Tumoren der Atmungsorgane
  • Immunschwächezustände, angeboren oder erworben
  • Patienten unter Sauerstofflangzeittherapie und/oder intermittierender Selbstbeatmung
  • Patienten mit pulmonaler Kachexie
  • Zustand nach Pneumothorax, nach Pneumonie, nach Exazerbation einer chronisch-obstrukiven Bronchitis, nach Lungenoperation, nach Verletzung bzw. Operation am Thorax nach sonstigen schweren akuten Lungen- und Bronchialerkrankung
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen
  • Obstruktives Schnarchen (upper airway resistance syndrome)
  • Obstruktives zentrales Schlafapnoesyndrom
  • Alveoläre Hypoventilation, primär und sekundär
  • Adipositas-assoziiertes Hypoventilationssyndrom
  • Z. n. Lungentransplantation

 

Behandlungsmethoden

  • Regelmäßige ärztliche Visiten
  • Regelmäßige Patientenschulungen in Vortragsreihen
  • Inhalationstherapie
  • Ordnungstherapie zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit (Durchführung von Güssen, Wassertreten, Brandungstherapie)
  • individuell abgestimmtes Übungsprogramm
  • Gruppentherapie zum Erlernen/Umsetzen effizienter Atemtechnik, optimaler Brustkorbbeweglichkeit
  • Entspannungsmöglichkeiten (z. B. Yoga, Qigong, progressive Muskelentspannung, autogenes Training)
  • Selbsthilfetechniken (Umgang mit Notfällen, Hustentechnik etc.)
  • Wassergymnastik, Ergometertraining
  • Nordic Walking
  • Einzeltherapie im Bedarfsfall, z. B. Atemtherapie
  • Optimierung der medikamentösen Therapie
  • Klimatherapie
  • Ernährungsberatung
  • Psychologische Betreuung (Einzelgespräche, Entspannungstherapie)
  • In Zusammenarbeit mit der orthopädischen Abteilung wird die oftmals mit der Asthmatherapie einhergehende Osteoporose nach entsprechender Diagnostik therapeutisch begleitet.

Pneumologische Funktions- und Spezialdiagnostik

  • Bodyplethysnographie
  • Co-Diffusionsmessung
  • Atempumpenmessung
  • Unspezifischer Provokationstest
  • Blutgasanalyse (BGA)
  • Serum-Labordiagnostik
  • Schlafapnoescreening
  • Langzeit-Blutdruckmessung, Langzeit- EKG
  • Einleitung CPAP-Therapie und NIV sowie High Flow und LOT

 

Osteoporosekompetenz in der Ostseeklinik Prerow


Im Zusammenhang mit der wachsenden Überalterung der Gesellschaft nimmt die absolute und relative Häufigkeit von Osteoporoseerkrankungen zu.
Eine große Anzahl der Gäste der Ostseeklinik Prerow ist auch von der Symptomatik betroffen. Dementsprechend wurde seit 2008 die ärztliche Kompetenz auf dem Gebiet der Osteologie in der Ostseeklinik Prerow systematisch ausgebaut.

Die frühzeitige und abschließende Diagnostik der Osteoporose ermöglicht eine rechtzeitige Empfehlung für die weitere Lebensführung der Erkrankten. Einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes in der Zukunft kann wirksam vorgebeugt und somit langfristige Therapien reduziert werden. Somit kann eine echte Mehrwertleistung mit nachhaltiger Wirkung für die Patienten entstehen.

Discovery: Knochendichtemessung in der Ostseeklinik Prerow

Die Bewertung der Knochengesundheit ist eine wesentliche Komponente der orthopädischen Diagnostik. Die Ostseeklinik Prerow verfügt über einen modernen Messplatz zur Knochendichtemessung (Osteodensitometrie).
Dieser Messplatz trägt den Namen „Discovery“, was übersetzt „Entdeckung“ bedeutet. Der Name passt exakt, denn durch die hohe Messgenauigkeit werden über die Abklärung
der Knochenbilanz hinaus auch zuvor nicht diagnostizierte Frakturen erkennbar gemacht und visualisiert. Ein computerunterstütztes Programm dokumentiert schließlich die Ergebnisse der strahlungsarmen Untersuchung. Die Rehabilitanden profitieren so durch wertvolle diagnostische und präventive Empfehlungen unserer Fachkräfte zur Vermeidung von nachhaltigen Folgeschäden.


Adresse:
Ostseeklinik Prerow
eine Vertragsklinik der BARMER
Kirchenort 5
18375 Ostseebad Prerow


Ansprechpartnerinnen:
Frau Geß
Tel. 03 82 33/65 51 17
Frau Fahr
Tel. 03 82 33/65 51 16

Anreisebeschreibung:
Anreise mit der Bahn: Anreise zum IC-Bahnhof Ribnitz-Damgarten West. Von dort aus werden Sie von unserem Abholdienst in die Klinik gefahren.

Anreise mit dem Auto: Prerow erreichen Sie von Rostock oder Stralsund kommend über die Bundesstraße 105. Von Rostock fahren Sie bis Altheide und dann Richtung Fischland-Darß bis Prerow.

Die Klinik liegt an der Ortsumgehung, am Ortsausgang in Richtung Zingst. Von Stralsund aus gelangt man über Löbnitz und Barth, an Zingst vorbei, ins Ostseebad Prerow.

 

 

Quelle: BARMER

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

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