LEISTUNGSTRÄGER


Hier finden Sie hauptsächliche redaktionelle Texte von Krankenkassen und anderen Zuweisern wie z. B. der Deutschen Rentenversicherung oder auch Informationen vom Müttergenesungswerk (MGW), den Sozialdiensten (DVSG), von Rehaklinikgruppen (z. B. AHG) oder auch der „Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation“ (DEGEMED) zum Thema Rehabilitation.


BARMER GEK DAK Gesundheit
Techniker Krankenkasse DEGEMED
DVSG Deutsche Rentenversicherung Bund
AHG - Allgemeine Hospitalgesellschaft Müttergenesungwerk
BKK Arbeitskreis Kinder- und Jugendliche
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See  
 
 
 

Deutsche Rentenversicherung Bund

Wissenswertes zur Rehabilitation in der gesetzlichen Rentenversicherung

 

In der Bundesrepublik Deutschland hat sich die medizinische Rehabilitation neben der ambulanten und stationären Krankenbehandlung zu einem speziellen, relativ eigenständigen Teil der gesundheitlichen Versorgung entwickelt. Ihre Bedeutung wird sich mit der Zunahme der chronischen Krankheiten und der daraus erwachsenden Behinderungen wegen der sich vollziehenden demographischen Entwicklung (Zunahme der Bevölkerung in den reha-relevanten Altersgruppen) noch vergrößern. Dies gilt nicht zuletzt auch wegen der gesetzlich eingeführten Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Die Rehabilitation ist in das gegliederte System der sozialen Sicherung mit seinen unterschiedlichen Zuständigkeiten und Trägerstrukturen eingebunden.
Trägergruppen der Rehabilitation und Leistungsrahmen im Rehabilitationsbereich sind im Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch – (SGB IX) Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen vom 19. Juni 2001 (BGBL I, S. 1046) umfassend geregelt. Die spezifischen Vorschriften zur Zuständigkeit und den Leistungsvoraussetzungen der einzelnen Träger sind in den jeweiligen Leistungsgesetzen enthalten, für die gesetzliche Rentenversicherung im Wesentlichen im 6. Buch des Sozialgesetzbuches (SGB VI).
Das am 1. Juli 2001 in Kraft getretene Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch – (SGB IX), das auf dem Grundgedanken beruht, eine Zusammenfassung und Weiterentwicklung des Rechts der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen herbeizuführen, unterscheidet mehrere Leistungsträger: Die gesetzliche Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, die Alterssicherung der Landwirte, die Träger der Kriegsopferversorgung und die Träger der Kriegsopferfürsorge im Rahmen des Rechts der sozialen Entschädigung sowie die Jugend- und Sozialhilfe. Ein wesentliches Anliegen des SGB IX besteht darin, eine verbesserte Kooperation dieser Rehabilitationsträger und eine koordinierte Leistungserbringung zu erwirken. Darüber hinaus soll mit dem SGB IX die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen oder von Behinderung bedrohter Menschen am Leben in der Gesellschaft gefördert werden, Benachteiligungen vermieden oder ihnen entgegengewirkt werden. Den besonderen Bedürfnissen behinderter oder von Behinderung bedrohter Frauen und Kinder wird Rechnung getragen.
Nachfolgend sollen speziell die Aufgaben und Möglichkeiten der Rentenversicherung im Bereich der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation dargestellt werden.

 

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