KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Wundstarrkrampf

 

Wundstarrkrampf ist eine äußerst gefährliche Infektion. Erreger von Tetanus-Infektionen, oder kurz Tetanus, ist das Tetanus-Bakterium (Clostridium tetani). Einmal im menschlichen Körper angelangt, produzieren diese Bakterien ein Gift, dass am Ende schwere Krämpfe verursacht. Ohne rechtzeitige Behandlung endet Wundstarrkrampf in etwa einem Drittel der Fälle tödlich. Wegen des hohen Risikos gehört eine Tetanus-Schutzimpfung zu den unverzichtbaren Vorbeugungsmaßnahmen gegen Wundstarrkrampf.

 

Symptome

  • zunächst Kopfschmerzen, Mattigkeit, Muskelschmerzen und Schweißausbrüche
  • später steife Gesichts-, Kau- und Rückenmuskulatur
  • schmerzhafte Krämpfe im Minutentakt
  • mehr als 40 Grad Fieber

 

Ursache

  • Infektion mit Tetanus-Bakterien (Clostridien tetani)
  • Vergiftung durch das Bakteriengift

 

Behandlung

  • keine ursächliche Behandlung möglich
  • Neutralisierung des Bakteriengiftes durch Schutzimpfung
  • medikamentöse Linderung der Symptome mit Muskelrelaxanzien wie Bacolfen und Beruhigungsmitteln wie Lorazepam oder Diazepam
  • ggf. Nachbehandlung von Wundgebieten

 

Heilungsaussichten

  • unbehandelt Sterblichkeit bei etwa 30 Prozent

 

Vorbeugung

  • Tetanus-Schutzimpfung, auch Auffrischung
  • ausreichende Wundversorgung (säubern und desinfizieren)

 

Wann zum Arzt

  • bei krampfartigen Beschwerden nach Verletzungen
  • zur Überprüfung des Impfschutzes

 

Ausführliche Informationen über Wundstarrkrampf lesen Sie bei "meine-gesundheit.de"

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