KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Schwangerschaftsvergiftung

 

Schwangerschaftsvergiftung ist der umgangssprachlich verbreitete Gebrauch für eine Erkrankung in der 2. Schwangerschaftshälfte, die Mediziner als Präeklampsie bezeichnen. Unbehandelt verläuft eine Schwangerschaftsvergiftung tödlich – für Mutter und Kind. Rechtzeitig erkannt und behandelt bleibt die Präeklampsie in der Regel ohne Folgen für Mutter und Kind.

 

Symptome

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
  • Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme)
  • Übelkeit, Erbrechen
  • selten Verwirrtheit und Bewusstseinseintrübung.

 

Ursachen

  • nicht eindeutig geklärt.

 

Risikogruppen

  • zuvor erlebte Schwangerschaftsvergiftung
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • chronischer Bluthochdruck
  • chronische Nierenerkrankungen sind Risikofaktoren für eine
  • Antiphospholipidsyndrom (eine Erkrankung, die mit erhöhter Neigung zu Thrombosen einhergeht)
  • genetische Veränderungen (Angiotensinogen-Genmutation).

 

Behandlung

  • in leichten Fällen Bettruhe und Schonung
  • in schweren Fällen medikamentöse Blutdrucksenkung
  • in sehr schweren Fällen vorzeitige Einleitung der Geburt.

 

Wann zum Arzt

  • Schwangere sollten grundsätzlich so früh wie möglich zum Arzt gehen und die Vorsorgeuntersuchungen nicht versäumen. Bei Oberbauchschmerzen, ausgeprägten Schwellungen an Armen, Beinen und im Gesicht sowie bei schäumendem Urin sollten Sie unverzüglich Ihren Gynäkologen informieren.

 

Ausführliche Informationen über Schwangerschaftsvergiftung und die Behandlung der Schwangerschaftsvergiftung lesen Sie auf "meine-gesundheit.de"

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