KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Schulter-Syndrom

 

Schulterschmerzen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Die meisten Schulterbeschwerden werden unter dem Begriff Schulter-Syndrom oder Schulter-Arm-Syndrom zusammengefasst. Häufige Erkrankungen sind dabei das Engpass-Syndrom (Impingement-Syndrom), Schultersteife (Frozen shoulder bzw. Periarthritis humerscapularis) und verschleißbedingte Veränderungen des Schultergelenks (Periarthropathia humeroscapularis) sowie Arthrose, Sehnenscheidenentzündungen und Schleimbeutelentzündungen im Schulterbereich. Bei vielen dieser Erkrankungen leiden Betroffene neben den Schulterschmerzen an einer eingeschränkten Beweglichkeit im Schultergelenk.

 

Symptome

  • Schmerzen im Schulterbereich
  • Abspreizen eines Armes nur noch unter Schmerzen möglich
  • eingeschränkte Innen- und Außenrotationsbewegungen der Schulter (Schulterkreisen nicht mehr möglich)
  • Schultersteife und völlige Bewegungseinschränkung
  • Liegen auf der Schulter nicht möglich

 

Ursachen

  • zunehmendes Alter, verschleiß- und abnutzungsbedingt, Über- und/oder Fehlbelastung
  • Risse der Rotatorenmanschette (Muskelmantel im Schultergelenk)
  • Verletzungen, Schleimbeutelentzündungen, Arthrose oder Sehnenscheidenentzündungen im Schulterbereich
  • selten Verformungen oder anatomische Knochenvorsprünge des Schulterdaches sowie Operationen, Krebs oder Metastasen im Schulterbereich

 

Behandlung

  • Ruhigstellung des Schultergelenks
  • entzündungshemmende Wirkstoffe aus der Gruppe der nicht-steroiden Antirheumatika wie Dexiprofen, Diclofenac, Etofenamat, Indometacin, Ketoprofen, Naproxen und Piroxicam
  • Kortisoninjektionen ins Schultergelenk
  • nicht-opioide Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Metamizol, Paracetamol und Phenazon; bei sehr starken Schmerzen opioide Schmerzmittel wie Hydromorphon, Oxycodon, Tramadol oder Tilidin
  • kühlende Elemente wie Eisauflagen und Coolpacks; Wärmebehandlungen, Fango- und Moorauflagen sowie Rotlicht
  • Elektrotherapien (zum Beispiel Transkutane Elektro-Neuro-Stimulation, kurz TENS) sowie Strom- und Ultraschallbehandlungen
  • physiotherapeutische Übungen sowie Zug- und Dehnübungen, Massagen und manuelle Therapien
  • Operationen

 

Selbsthilfe

  • Kälte- und Wärmeanwendungen (Coolpacks oder angewärmte Kirschkernkissen und Wärmflaschen, heiße Dusche sowie eisenpulverbasierte Wärmepflaster)
  • Massagen (evtl. auch vom Partner) und Einreibungen mit ätherischen Ölen aus Lavendel, Cajeput oder Rosmarin

 

Vorbeugung

  • Schulterschule besuchen
  • auf körperliches und seelisches Gleichgewicht achten
  • Stress meiden und Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Yoga, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Qigong
  • regelmäßige körperliche Bewegung, abwechslungsreiche Ernährung und normales Körpergewicht

 

Wann zum Arzt?

  • grundsätzlich bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Schultergelenk

 

Ausführliche Informationen über Schulter-Syndrom und Behandlung von Schulterschmerzen sowie Schulter-Arm-Schmerzen finden Sie bei "meine-gesundheit.de"

 

Bad Harzburg, Niedersachsen

Tel: 05322 790-600
Fax: 05322 790-6600
info@nrz-harz.de
www.nrz-harz.de

Bad Oeynhausen, Nordrhein-Westfalen

Tel: 05731 782-0
Fax: 05731 782-799
www.rehaklinik.de

Bad Elster, Sachsen

Tel: 037437 75-0
Fax: 037437 75-10 00
info@dekimed.de
www.dekimed.de

1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10   »   >

 

 

 

 

 

 

 

© Medizinische Medien Informations GmbH | Am Forsthaus Gravenbruch 7 | 63263 Neu-Isenburg