KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Regelschmerzen

 

Regelschmerzen, die medizinische Bezeichnung ist Dysmenorrhoe, sind Schmerzen während der monatlichen Regelblutung. Regelschmerzen gehören zur Gruppe der Zyklusstörungen. Mediziner unterscheiden primäre Regelschmerzen, die von der Menstruation selbst ausgehen und sekundäre Regelschmerzen, die durch Erkrankungen verursacht werden. Regelschmerzen können recht unterschiedlich ausfallen. Manche Frauen verspüren nur ein leichtes Ziehen im Rücken, andere sind mit Unterleibskrämpfen an das Bett gefesselt und arbeitsunfähig. Neben schmerzlindernden Medikamenten hilft vor allem Wärme, Regelschmerzen zu lindern.

 

Symptome

  • unterschiedlich stark
  • leichtes Ziehen in Unterleib und/oder Flanke
  • krampfartige Bauch- und Rückenschmerzen
  • begleitend oft Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung sowie Übelkeit und Erbrechen
  • evtl. Brust- und Kopfschmerzen
  • Viele Frauen fühlen sich krank, schlapp und arbeitsunfähig.

 

Ursachen

  • vermehrte Bildung von Prostaglandinen (Schmerzbotenstoffen) bei primären Regelschmerzen
  • bei sekundären Regelschmerzen vor allem Endometriose, Zysten und Myome der Gebärmutter
  • Stress und seelische Belastungen verstärken Regelschmerzen.

 

Behandlung

  • Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-opioiden Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Metamizol und Paracetamol oder aus der Gruppe der nicht-steroidalen Entzündungshemmer wie Dexibuprofen, Diclofenac, Flupirtin, Ibuprofen, Indometacin, Ketoprofen und Naproxen
  • krampflösend Butylscopolamin
  • Gestagene wie Lynestrenol, Norethisteron und Progesteron, evtl. in Kombination mit Chlormadinonacetat (CMA).

 

Selbsthilfe

  • Wärmeanwendungen wie warme Bäder, Wärmflaschen, Fango oder Moorkompressen sowie warme Kirschkern- und Heublumenkissen auf Unterleib oder Rücken
  • Bewegungsübungen für den Beckenboden
  • Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Yoga und Qigong
  • gesunde, frische und abwechslungsreiche Ernährung mit reichlich Ballaststoffen und Magnesium
  • Akupressur
  • Geschlechtsverkehr, Selbstbefriedigung
  • pflanzliche Wirkstoffe aus Traubensilberkerze (Cimicifuga) und Keuschlammfrüchten (Mönchspfeffer) sowie Galgantwurzel
  • Tees mit Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Kamillenblüten und Melisse (krampflösend)
  • ätherische Öle aus Majoran und Wacholder (harmonisierend)
  • nach ärztlicher Rücksprache Eisen.

 

Vorbeugung

  • nur bedingt möglich, hauptsächlich mit gesunder Lebensweise (abwechslungsreiche und frische Ernährung, Übergewicht vermeiden, Bewegung, nicht rauchen, weitgehender Verzicht auf Alkohol und Kaffee).

 

Wann zum Arzt

  • wenn Regelschmerzen sehr stark sind und Sie in Ihrem Alltag beeinträchtigen.

 

Ausführliche Informationen über Regelschmerzen  und Das hilft gegen Regelschmerzen  finden Sie bei "meine-gesundheit.de"

 

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