KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Psychische Erkrankungen                                                                                          *Anzeige

 

Der Bereich der psychischen Erkrankungen ist groß. Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Suchterkrankungen (Alkohol- oder Nikotinabhängigkeit, Medikamentensucht etc), Essstörungen oder posttraumatische Belastungsstörungen gehören zu den häufigsten. 

 

Trauer und Depression - Die heimliche Volkskrankheit

Sie bringt die Psyche aus dem Gleichgewicht, sie bestimmt das Handeln, das Denken, das Fühlen, kurzum: Die Depression bestimmt das ganze Leben.

Depressionen können ganz unterschiedliche Ursachen haben und sie treten oft völlig unerwartet und unabhängig von äußeren Umständen auf. Eines jedoch ist bei allen Erkrankten gleich: Die Gefühlslage beeinträchtigt auf die Dauer die zentralen Lebensfunktionen. Und die Lebenslust.

Traurigkeit ist ein Gemütszustand, Depression ist eine Krankheit, die Erkrankten und deren Angehörigen das Leben schwer machen kann, manchmal sehr schwer. Je nach dem Schweregrad der Depression schwanken auch Zustand und Anzahl der Symptome, in leichteren Fällen zeigen sich nur einige wenige und temporäre Anzeichen, Lustlosigkeit beispielsweise, Kraftlosigkeit und Niedergeschlagenheit. In besonders schweren Fällen mündet die Depression in einem Suizid.
Rechtzeitige und professionelle Hilfe ist wichtig, aber vielen Depressiven fehlt es an der Kraft, sich Hilfe zu suchen. Hier sind die Angehörigen gefragt!

 

Depressionen nicht unterschätzen

Hinter jeder Depression steht ein Motiv, das aus der Persönlichkeit, der jeweiligen Lebenserfahrung und den aktuellen Lebensbedingungen erwachsen sein kann, meist aus einer Mischung dieser Einflussfaktoren. Deshalb sollte man die Symptome sehr ernst nehmen – und behandeln lassen. In einer Therapie werden die Gründe aufgedeckt, eine hoffnungsvolle Perspektive vermittelt und der Umgang mit Krisen geschult.

 

Angst- und Panikstörungen

Jeder Mensch erlebt gelegentlich Angst. Eine lästige aber harmlose Erscheinung, ein vorübergehendes Unbehagen - allerdings ein wichtiges. Denn Angst ist gesund. Sie hilft dabei, Gefahren zu erkennen und auf sie zu reagieren. Angst sorgt dafür, dass das Gehirn Stresshormone ausschüttet, Herz und Atmung schneller werden und die Muskeln angespannt sind. Lampenfieber ist auch eine Art von Angst. Eine Angst, die Schauspieler, Redner und Musiker oft erst wirklich gut werden lässt und sie zu Höchstleistungen bringt.

Doch die Angst kann auch ein anderes Gesicht zeigen - und das ist alles andere als gesund: die sogenannte Angst- und Panikstörung. Darunter versteht man krankhafte Ängste. Ängste, deren Ursachen den Betroffenen zwar als real erscheinen, die jedoch dem Sachverhalt nicht angemessen sind. Betroffene fürchten sich beispielsweise vor dem Fliegen oder Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, manche haben Angst vor Menschenmengen, vor  Käfern oder Schmutz, wieder andere erleiden auch Panikattacken ohne ersichtlichen Auslöser.

Menschen mit Angst- und Panikstörungen stecken in einem Kreislauf, der sie immer stärker in ihrem Leben einengt und einschränkt. Viele Angst-Patienten meiden Situationen, in denen sie ihren Emotionen ausgeliefert sind. Dazu kommt: Sie leiden unter einer Vielzahl an Symptomen, sie haben Schlafstörungen, Schweißausbrüche und Verdauungsstörungen, sie leiden unter innerer Unruhe, in schlimmen Fällen auch unter Schwindel und Brustschmerzen, Atemnot, Herzrasen und Todesangst.
Aber gerade Angst- und Panikstörungen sind meistens verhaltenstherapeutisch schnell und gut behandelbar!

 

Essstörungen

Essstörungen haben viele Gesichter. Aber eines ist allen gemein: Das Essen verliert seine Normalität. Es drängt sich in den Vordergrund und bestimmt das Leben.

Bei der Magersucht (Anorexia nervosa) dominiert das Hungern. Dem Körper wird möglichst wenig Nahrung zugeführt, jede Kalorie gezählt und oft übermäßig viel Sport getrieben.
Ganz anders bei der Binge-Eating-Störung: Die häufig übergewichtigen oder fettleibigen Betroffenen denken ständig ans Essen, empfinden eine regelrechte Gier nach Nahrung und stopfen sich regelmäßig voll.
Bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimie) hingegen sind die Leidtragenden meist normalgewichtig, haben aber große Angst vor einer Gewichtszunahme. Auch sie haben Essattacken, setzen denen jedoch äußerst ungesunde Maßnahmen entgegen, erbrechen zum Beispiel, betreiben exzessiven Sport oder nehmen Abführmittel.

Alle chronisch verlaufenden Essstörungen verursachen körperliche Beschwerden, Mangelernährung oder Fettleibigkeit sowie die dazugehörigen körperlichen und sozialen Probleme. Muskelschwund, Osteoporose, Entzündungen der Speiseröhre, Zahnschäden – es kann sogar zu Herzversagen kommen, wenn der Elekrolythaushalt dauerhaft gestört ist.

In den unterschiedlichen Formen von Essstörungen drückt sich die Not der Betroffenen aus. Nur sehr selten schaffen es die Patienten, allein gegen ihre Krankheit anzukommen, sodass meistens ein stationärer Kliniksaufenthalt empfohlen wird.

 

Suchterkrankungen

Suchterkrankungen gehören nach wie vor zu den am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen und stellen somit für die Betroffenen, Angehörigen und deren berufliches und soziales Umfeld eine große Herausforderung dar.

Unterschieden werden dabei sogenannte stoffgebundene (v. a. an Alkohol, Nikotin, Medikamente, Drogen) und nicht-stoffgebundene (wie Spielsucht, Internetsucht, Essstörungen (Magersucht, Ess- bzw. Brechsucht) Sexsucht und auch Arbeitssucht) Abhängigkeiten.

Die Ursachen einer sich oft über Jahre hinziehenden Suchtentwicklung sind vielfältig und unterliegen genetischen, biographischen, sozialen und aktuellen Einflüssen, sodass diese Erkrankungen auch über die Jahre ihrer Entstehung erheblichen Schwankungen im Verlauf aufzeigen.

 

 

Quelle: Dr. Ebel Fachkliniken

 

Simbach am Inn, Bayern

Tel: 08571 985-0
Fax: 08571 985-103
info@inntal.ameos.de
www.ameos.eu

Bad Oeynhausen, Nordrhein-Westfalen

Tel: 05731 782-0
Fax: 05731 782-799
www.rehaklinik.de

Bad Elster, Sachsen

Tel: 037437 75-0
Fax: 037437 75-10 00
info@dekimed.de
www.dekimed.de

1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10   »   >

 

 

 

 

 

 

 

© Medizinische Medien Informations GmbH | Am Forsthaus Gravenbruch 7 | 63263 Neu-Isenburg