KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Magersucht

 

Magersucht oder Anorexia nervosa ist die wohl gefährlichste Form von Essstörungen. Magersüchtige, es erkranken vor allem Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 18 Jahren, hungern oft so lange, bis sie daran sterben. Magersucht ist die häufigste Todesursache in dieser Gruppe. Auch wenn sie bis auf die Knochen abgemagert sind, fühlen sich Magersüchtige noch zu dick. Dies gehört zu den typischen Symptomen von Magersucht. Ohne eine professionelle Therapie finden die Mädchen und Frauen in der Regel keinen Weg aus der Krankheit. Magersucht ist eine schwere psychologische Erkrankung und hat darüber hinaus, wie der Name es sagt, Suchtcharakter. Das macht die Behandlung auch so schwierig.

 

Symptome

  • fortwährender Gewichtsverlust mit nahezu vollständiger Nahrungsverweigerung
  • BMI kleiner als 17
  • zwanghafte Gewichtskontrolle
  • häufig kalte Hände und Füße infolge von mangelnder Durchblutung (Körper schaltet auf Sparflamme)
  • Verstopfung
  • Haarausfall
  • trockene und schuppige Haut, Haarwachstum an Armen, Rücken und im Gesicht
  • Knochenschwund (Osteoporose)
  • Karies
  • Ödeme (Wasseransammlungen im Gewebe)
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationseinbußen wegen schrumpfender Hirnmasse
  • Herzrhythmusstörungen und Nierenschäden durch Mineralstoffmangel
  • niedriger Blutdruck, Blutarmut, Unterzuckerung
  • stark erhöhte Infektanfälligkeit
  • ausbleibende oder unregelmäßige Periode bei Mädchen und Frauen
  • Potenzstörungen bei Männern

 

Ursachen

  • vielfältige Ursachen, die in der Regel im individuellen Sozialisationsprozess zu suchen sind
  • erbliche Komponente wie bei vielen Suchterkrankungen

 

Behandlung

  • vorzugsweise stationäre Therapie in spezialisierten Kliniken, um gesundes Selbstbild und gesundes Essverhalten zu erlernen
  • kognitive Verhaltenstherapie als psychotherapeutisches Mittel der Wahl
  • notfalls künstliche Ernährung
  • Therapie begleitender Erkrankungen

 

Selbsthilfe

  • Organisation von Unterstützung durch Teilnahme an Selbsthilfegruppen
  • aktive Mitarbeit an mit Therapeuten vereinbartem Behandlungskonzept

 

Vorbeugung

  • keine gezielte Vorbeugung möglich
  • Eltern sollten grundsätzlich das Selbstwertgefühl ihrer Kinder durch liebevolle Zuneigung stärken

 

Ausführliche Informationen über Magersucht finden Sie bei "meine-gesundheit.de"

 

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