KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Hypochondrie

 

Hypochondrie ist die unbegründete Angst, krank zu werden oder krank zu sein. So müssen sich Hypochonder immer wieder ärztlich versichern lassen, nicht krank zu sein. Doch dieses beruhigende Gefühl hält nicht lange an. Schon kurz darauf beschleicht die Betroffenen wieder die Furcht, schlimm erkrankt zu sein. Dabei ist Hypochondrie keine Spinnerei, sondern eine ernstzunehmende psychische Erkrankung. Die besten Heilungschancen bietet die Therapie in speziellen psychosomatischen Zentren sowie bei Psychiatern oder einem Psychotherapeuten.

 

Symptome:

  • extreme Körperwahrnehmung und Suche nach möglichen Krankheitszeichen
  • jedes Symptom wird als schwerwiegend und gefährlich bewertet
  • ärztliche Versicherungen, gesund zu sein, beruhigen den Hypochonder; das Gefühl hält aber nicht lange an
  • Betroffene beginnen, sich von ihrer Umwelt zu isolieren, sich abzukapseln
  • depressive Stimmungsschwankungen und wahnhaftes Verhalten können auftreten.

 

Ursachen:

  • nicht zweifelsfrei geklärt
  • eine veränderte Hirnfunktion wird diskutiert
  • Mediziner betrachten zum Teil Kindheitserlebnisse als Mitverursacher einer Hypochondrie (z. B. Krebs im Kindesalter, überbehütete Kinder oder schwer erkrankte Familienangehörige).

 

Hypochondrie-Therapie

  • Kombination von psychotherapeutischen Maßnahmen und der Gabe von Medikamenten
    • medikamentöse Therapie, z. B. mit Antidepressiva und Nervendämpfungsmitteln (Neuroleptika) wie Wirkstoffe sind beispielsweise Amitriptylin, Clomipramin, Desipramin, Doxepin, Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin und Paroxetin.
    • nicht-medikamentöse Therapie, z. B. Psychotherapie, Sporttherapie, kognitive Verhaltenstherapie und psychosensorische Techniken.

 

Selbsthilfe bei Hypochondrie

  • Ängste nicht überhandnehmen lassen und den Ärzten vertrauen
  • Möglichkeiten zur Gesundheitsvorsorge wahrnehmen
  • mit Angehörigen und Freunden über die Angst sprechen
  • pflanzliche Beruhigungsmittel wie Baldrian, Hopfen, Melisse oder Passionsblume.
  •  

 

Wann zum Arzt

  • bei Verdacht auf hypochondrische Ängste.

 

Ausführliche Informationen zu Hypochondrie und Hypochondrie-Behandlung finden Sie auf "meine-gesundheit.de"

 

 

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