KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Gehörlosigkeit

 

Von Gehörlosigkeit oder Taubheit spricht man, wenn ein Mensch Töne und Geräusche nur stark eingeschränkt oder gar nicht mehr hören kann. Oft ist nur noch ein minimales Restgehör vorhanden. Gehörlosigkeit tritt beidseits auf, kann angeboren oder erworben sein. Je früher die Therapie beginnt, umso größer und besser sind die Chancen, den Alltag uneingeschränkt zu meistern.

 

Symptome:

  • Säuglinge reagieren nicht auf akustische Reize, wie plötzliche und laute Geräusche
  • fehlendes oder verzögertes Hinwenden in Richtung Geräusch-Quelle
  • eingeschränktes oder fehlendes Lautieren und Sprechen im Kindesalter
  • Taubheit auf beiden Ohren.

 

Ursachen:

  • angeboren oder erworben, selten erblich bedingt
  • gestörte Entwicklung des Hörapparates durch Virusinfektionen der Mutter in der Schwangerschaft, Nikotin und Alkoholkonsum oder Medikamenteneinnahme von Schwangeren
  • Sauerstoffmangel während der Geburt oder mechanische Geburtstraumen
  • bei späterem Hörverlust vor allem Gehirnhautentzündungen, Schädelbrüche, Virus-Infektionen wie Mumps oder Masern, chronische Mittelohrentzündungen oder Medikamente.

 

Gehörlosigkeit-Therapie

  • Hörgeräte
  • Cochlea-Implantat
  • Gebärdensprache
  • Hilfsmittel wie Signalanlagen, die akustische Geräusche in Licht- oder Vibrationssignale umwandeln.

 

Wann zum Arzt

  • Bei jedem Verdacht auf Taubheit oder eingeschränktes Hörvermögen.

 

Ausführliche Informationen zu Gehörlosigkeit finden Sie auf "meine-gesundheit.de"

 

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