KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Gebärmutterentfernung

 

Eine Gebärmutterentfernung wird auch als Hysterektomie oder Uterusextirpation bezeichnet. Mit 140.000 Eingriffen pro Jahr ist es ein relativ häufiger Eingriff. Meist erfolgt diese Operation aufgrund gutartiger Tumore in der Gebärmutter (Myome). Ausgeprägte Zyklusstörungen, eine Gebärmuttersenkung oder Krebs sind ebenfalls Gründe für eine Hysterektomie. Die meisten Frauen haben nach einer solchen Operation keinerlei Problem, manche jedoch kommen mit dem Problem, keine „ganze Frau“ mehr zu sein hingegen nur schwer zurecht.

 

Gründe für eine Gebärmutterentfernung

  • gutartige Tumoren (vor allem Myome) oder Krebsgeschwulste der Gebärmutter (Gebärmutterkrebs oder Gebärmutterhalskrebs)
  • schwerwiegende Zyklusstörungen
  • Gebärmuttervorfall (bzw. Gebärmuttersenkung), Endometriose (Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter)
  • unstillbare Blutungen nach der Geburt.

 

Komplikationen nach einer Gebärmutterentfernung

  • Verletzungen im Bereich von Darm, Harnleiter und Harnblase
  • Harnwegsinfekte und erhöhtes Risiko der Harninkontinenz
  • Narbenbrüche,Verwachsungen, Senkungserscheinungendes Vaginalstumpfes
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr Dyspareunie.

 

Folgen nach einer Gebärmutterentfernung

  • Unvermögen, Kinder zu bekommen und Ausbleiben der Regelblutung
  • manchmal das Gefühl, keine „komplette“ Frau mehr zu sein
  • sexuelle Veränderungen, wie Verlust des uterinen Orgasmusempfindens, spürbare Verkürzung und Trockenheit der Scheide oder Libidoverlust
  • aber auch Verbesserung der Sexualfunktion, weniger Beschwerden beim Verkehr, gesteigerte Libido und weniger vaginale Trockenheit.

 

Nachsorge nach einer Gebärmutterentfernung

  • etwa eine Woche Krankenhausaufenthalt
  • Schmerzmittel, evtl. Antibiose und Thrombose-Prophylaxe
  • Krankschreibung über rund drei Wochen nach dem Klinikaufenthalt
  • Bei krebsbedingter Entfernung der Gebärmutter vier- bis sechswöchige Anschlussheilbehandlung in einer Rehabilitationsklinik.

 

Ausführliche Informationen über die Entfernung der Gebärmutter lesen Sie bei "meine-gesundheit.de"

 

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