KRANKHEITSBILDER

Konkrete medizinische Informationen bei Gesundheitsproblemen von Akne bis Zahnschmerzen; deren Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung. Alle Beiträge werden von Ärzten oder Apothekern erstellt und patientengerecht aufbereitet.




 
 
 

Durchfall

 

Durchfall kennen die meisten Menschen als Symptom von Verdauungsbeschwerden oder einer Magen-Darm-Grippe, beispielsweise eine Rotavirus-Infektion. Durchfall ist auch sehr häufig bei Kindern sowie bei Menschen bei Menschen mit Reizdarm. Mediziner bezeichnen Durchfall als Diarrhoe. Die Diagnose Durchfall sehen sie bestätigt, wenn der Stuhlgang mehr als drei Mal am Tag wässrig oder breiig ist. Häufig begleiten Übelkeit, Erbrechen und Darmkrämpfe eine Durchfall-Erkrankung.

 

Ursachen

  • wässriger oder breiiger Stuhlgang
  • oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Darmkrämpfen oder Fieber

 

Ursachen

  • Magen- und Darminfektionen durch Viren oder Bakterien.
  • Nahrungsmittelvergiftung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Nahrungsmittelallergien
  • übermäßiger Verzehr von Diätzucker (Sorbit, Mannit)
  • übermäßige Einnahme von Abführmitteln
  • Angst, Stress, Nervosität
  • Reizdarm
  • Alkoholmissbrauch
  • Medikamente wie Antibiotika
  • Entzündungen des Darms (häufig Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
  • Verwertungsstörungen (Maldigestion, Malabsorption), zum Beispiel bei Störungen der Bauchspeicheldrüse oder Verschluss der Gallenwege

 

Behandlung

  • gegebenenfalls Behandlung der auslösenden Erkrankung
  • antibakterielle Durchfallmittel oder Durchfallstopper

 

Selbsthilfe: Hausmittel

  • Flüssigkeits- und Elektrolytverluste ausgleichen
  • erst ab 2. oder 3. Tag Schonkost (Zwieback, Schleimsuppe etc.)
  • keine blähenden oder stark zitrushaltigen Speisen und Getränke
  • spezielle Heilnahrung für Säuglinge
  • Apfelpektin oder geriebene Äpfel
  • kurzfristig frei verkäufliche Durchfall-Medikamente aus der Apotheke
  • pflanzliche Präparate, beispielsweise mit Uzarawurzelextrakt
  • krampflösende Medikamente in Tablettenform (zum Beispiel Butylscopolamin)

 

Vorbeugung

  • in heißen Ländern besonders auf Hygiene bei Lebensmitteln und Getränken achten
  • keine rohen oder weich gekochten Eier (besonders im Sommer) und kein ungenügend gegartes Geflügel sowie ungewaschenes Obst und Salate
  • abwechslungsreich, frisch und fettarm essen
  • nach längerer Antibiotika-Therapie Darmflora durch Joghurt oder Medikamente aus der Apotheke fördern

 

Wann zum Arzt?

  • wenn Durchfälle sehr stark sind oder länger andauern
  • bei Blut im Stuhl
  • bei weiteren Beschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß und/oder Schmerzen
  • Durchfall nach einer Fernreise
  • wenn Säuglinge oder Kleinkinder betroffen sind.

 

Ausführliche Informationen über "Durchfall" und "Was tun gegen Durchfall" lesen Sie bei "meine-gesundheit.de"

 

Bad Elster, Sachsen

Tel: 037437 75-0
Fax: 037437 75-10 00
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www.dekimed.de

Dahme, Schleswig-Holstein

Tel: 04364 47025-0
Fax: 04364 47025-100
www.ak-familienhilfe.de

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