LEISTUNGSTRÄGER


Hier finden Sie redaktionelle Texte von Krankenkassen und anderen Zuweisern wie z. B. der Deutschen Rentenversicherung oder auch Informationen vom Müttergenesungswerk (MGW), den Sozialdiensten (DVSG) oder auch der „Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation“ (DEGEMED) zum Thema Rehabilitation.


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BKK Bundesverband

Die BKK

 

Seit über 200 Jahren versichern und versorgen Betriebskrankenkassen Mitarbeiter von Unternehmen und Betrieben – vom Pförtner und der Verkäuferin über den Fließbandarbeiter und kaufmännischen Angestellten bis zur Leitungs- und Vorstandsebene. Seit der Einführung des freien Kassenwahlrechts haben sich Millionen Menschen für die BKK entschieden. Rund 12 Millionen Menschen, einschließlich der beitragsfreien Familienversicherten, werden heute von über 100 verschiedenen Betriebskrankenkassen versorgt. Zum umfangreichen Leistungsangebot der BKK gehören auch umfangreiche Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen.

Die BKK unterscheidet dabei zwischen:

  • Vorsorgeleistungen, die eine Schwächung der Gesundheit beheben sollen und
  • Rehabilitationsleistungen, die eine bereits bestehende Krankheit oder Behinderung beseitigen oder wenigstens mildern sollen.

Vorsorge- und Reha-Leistungen können entweder stationär oder ambulant durchgeführt werden. Grundsätzlich haben alle BKK Versicherten, d.h. auch Rentner und mitversicherte Ehepartner oder mitversicherte Lebenspartner, Jugendliche und Kinder, Anspruch auf diese Leistungen.

Neben der kompetenten Beratung durch ihre BKK stehen ihnen in allen Fragen rund um die Rehabilitation in nahezu allen Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland die gemeinsamen Servicestellen aller Rehabilitationsträger zur Verfügung. Hier wird schnelle und unbürokratische Beratung und Unterstützung in allen Fragen zur Rehabilitation geboten und zwar nicht nur bei medizinischem Hilfebedarf, sondern auch, wenn es um die Teilhabe am Arbeitsleben oder am Leben in der Gemeinschaft geht. Eine Auflistung mit allen Adressen der gemeinsamen Servicestellen sind auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung zu finden unter www.reha-servicestellen.de.

Vorsorgeleistungen

Bei diesen Leistungen (früher auch offene Badekuren genannt) werden bestimmte Angebote (z. B. Heilquellen und Klima) am anerkannten Kurort genutzt. Für Unterbringung und Verpflegung sorgen die Versicherten selbst.

Die BKK trägt die Kosten für:

- die kurärztliche Behandlung einschließlich der verordneten Arzneimittel

- kurortspezifische Heilmittel, wie z. B. Bäder und Massagen

- spezifische Heilmittel, wie z. B. Krankengymnastik.

Vorsorgeleistungen werden längstens für drei Wochen – bei Kindern unter 14 Jahren bis zu 6 Wochen –  erbracht. Auch hier gelten für Versicherte über 18 Jahre die gesetzlichen Zuzahlungen. Zu den übrigen Kosten der Vorsorge, wie Unterbringung und Verpflegung, kann die BKK einen Zuschuss bis zu 16,00 e, bei chronisch kranken Kleinkindern (1. bis 6. Geburtstag) ggf. bis zu 25,00 e je Tag zahlen.
In besonderen Fällen (z. B. bei Kindern und Jugendlichen) können Vorsorgeleistungen auch stationär durchgeführt werden. Die Kosten für eine stationäre Vorsorgeleistung werden von der BKK grundsätzlich voll übernommen. Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen allerdings die gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteile zahlen = 10,00 e pro Tag.

Rehabilitationsleistungen

Bei der Rehabilitation handelt es sich um eine umfassende Maßnahme, bei der ärztliche Behandlung,  unterschiedliche Therapieformen (Physiotherapie, Ergotherapie, Sporttherapie, Psychotherapie u. a.) und Beratungsangebote (Ernährungsberatung u. ä.), individuell am Bedarf des Patienten ausgerichtet, erbracht werden. Die Rehabilitation wird in ambulant-wohnortnaher und stationärer Form angeboten.
Leistungen zur Rehabilitation umfassen in der Regel 20 Behandlungstage (ambulant) bzw. drei Wochen (stationär). In Einzelfällen gibt es auch kürzere oder – bei medizinischer Notwendigkeit – längere  Maßnahmen.
Die Kosten werden von der BKK grundsätzlich voll übernommen. Der Versicherte muss lediglich den  gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteil von 10,00 e für jeden Tag der Maßnahme zahlen.
Folgt unmittelbar auf eine Krankenhausbehandlung eine Anschlussrehabilitation (z. B. nach einem Herz-infarkt), so hat der Versicherte 10,00 e pro Behandlungstag für längstens 28 Tage je Kalenderjahr zu  zahlen, die Zeit der Krankenhausbehandlung eingerechnet. Diese „verminderte Zuzahlung” gilt auch in ganz bestimmten Fällen, wie z. B. Alkohol-Entwöhnungsbehandlungen.

Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter

Für Mütter und Väter gibt es spezielle Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen. Die BKK trägt die  gesamten Kosten einer solchen Maßnahme. Für Versicherte über 18 Jahre fällt lediglich die Zuzahlung in Höhe von 10,00 e je Kalendertag an.

 

Quelle: BKK 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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