Hohe Zufriedenheit bei den Reha-Patienten der kardiologischen Abteilung

Die kardiologische Fachabteilung der  Caspar Heinrich Klinik (Gräfliche Kliniken) in Bad Driburg verzeichnet unter ihren Patienten ein hohes Maß an Zufriedenheit. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund. Die DRV Bund befragt Patienten, die an einer Rehabilitationsmaßnahme teilgenommen haben, regelmäßig nach ihrer Zufriedenheit und dem Behandlungserfolg aus ihrer Sicht.

 

Caspar-Heinrich-Klinik - Gräfliche Kliniken Bad OeynhausenBei der Bewertung der „Zufriedenheit aus Rehabilitandensicht“ vergaben die Patienten 81 von 100 möglichen Punkten an die Caspar Heinrich Klinik. Das entspräche laut Punktzahl einem Platz zwei. Der „Behandlungserfolg aus Rehabilitandensicht“ bekam 84 von 100 Punkten. In der Gesamtbetrachtung liegt die Caspar Heinrich Klinik mit diesen Ergebnissen an der Spitze aller 76 verglichenen kardiologischen Fachabteilungen. Besonders gute Noten vergaben die Befragten insgesamt an die  ärztliche, pflegerische und psychologische Betreuung, die Behandlungen und die Einrichtungsangebote. Dies geht aus dem „Bericht zur Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung 2017“ hervor.  

Dem Punkt „Behandlungserfolg aus Rehabilitandensicht“ kommt besondere Bedeutung zu. Es geht hier neben körperlichen Symptomen auch um seelische Komponenten. „Diese ‚weichen Faktoren‘ spielen eine entscheidende Rolle im Genesungsprozess“, weißDr. Markus Wrenger - Gräfliche Kliniken Bad Oeynhausen Dr. Markus Wrenger, Chefarzt der Kardiologie in der Caspar Heinrich Klinik. „Psychisches Missempfinden führt zu Unzufriedenheit, die sich auf die Gesamtkonstitution des Patienten auswirkt“, erklärt er. „Die Menschen, die nach einem Herzinfarkt zu uns in die Reha-Maßnahme kommen, sind stark verunsichert. Sie haben die Vorstellung, dass sie sich in ihrer Bewegung stark einschränken müssen.“ Patienten sollen durch eine Reha-Maßnahme nicht nur körperlich gestärkt werden. „Wenn ein Patient motiviert werden kann, genügend Kenntnis über die eigene Erkrankung zu erlangen, dann lernt er, dass er viel mehr darf, als er dachte. Somit gewinnt er Selbstvertrauen – und Selbstvertrauen bedeutet Lebensqualität.“

Peer Kraatz, Geschäftsführer der Gräflichen Kliniken in Bad Driburg, ist ebenfalls stolz auf das gute Ergebnis. Er dankt seinen Mitarbeitern für ihr Engagement: „Es zeigt, dass wir mit unserer tollen Arbeit im ärztlichen, pflegerischen sowie therapeutischen Bereich die hohen qualitativen Erwartungen der DRV Bund und der uns anvertrauten Patienten mehr als erfüllen. Mein Dank gilt daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Die DRV stellt grundsätzlich hohe Anforderungen an die Kliniken, mit denen sie zusammenarbeitet. Qualitätsstandards, Klinikausstattung und die Qualifikation der Mitarbeiter sind nur einige der Kriterien, nach denen die Kliniken analysiert und geprüft werden. Die Patientenbefragung dient ebenfalls der Qualitätssicherung. Acht bis zwölf Wochen nach ihrer Entlassung werden die Reha-Patienten per Zufallsprinzip befragt.

 

Text und Bilder: Gräfliche Kliniken Bad Driburg

 

 

 

 

 

 

 

 

© Medizinische Medien Informations GmbH | Am Forsthaus Gravenbruch 7 | 63263 Neu-Isenburg