Fasching - Karneval - auf geht´s in die närrische Zeit!

Kaum ist der Jahreswechsel überstanden, klopft auch schon die nächste Feierei an die Tür und in diesem Jahr kommt sie besonders früh: Es ist Fasching oder Karneval – je nach Gegend.

Nur wenige werden in den Faschingshochburgen von dem Fieber verschont – aber auch in anderen Gegenden Deutschlands greift das närrische Fieber um sich. So soll es sogar in Hamburg einen Karnevalsverein geben. Und ein Jeck findet sich sicher auch in jeder Reha-Einrichtung.

Nutzen Sie die Gelegenheit und feiern Sie ein wenig mit – Lachen ist für die meisten Patienten noch immer die beste Medizin!

Oftmals wird das alljährliche Kostümgelage von Chefs als anstrengend und eher lästig gesehen, da viele seiner Mitarbeiter wahrscheinlich in Faschings-Laune sind und die Arbeitsmotivation auch schon mal größer war als an diesen Tagen.

Es ist in Ordnung einmal im Jahr lockerer zu sein, ausnahmsweise darf man ein bisschen Chaos zulassen, das wird die Beziehungen zwischen den Kollegen verbessern und sorgt generell für ein positiveres Arbeitsklima.

Zudem kann so ein entspannter Tag die Motivation der Angestellten mehr ankurbeln, als man vielleicht zunächst glaubt.

Das erste was einem natürlich in den Sinn kommt, wenn man an Fasching denkt: Kostüme.

Auch im Büro und Reha-Alltag können Verkleidungen an Fasching ziemlich amüsant sein. Aber hier muss genau festgelegt werden, was erlaubt ist und was nicht. Eine farbenfrohe Kostümierung wird sich sofort auf die Arbeitslaune auswirken und für gute Laune sorgen.

Auch der Teamzusammenhalt kann dadurch gestärkt werden, wenn beispielsweise die verschiedenen Abteilungen in Team-Kostümen zur Arbeit kommen.

Das Jährliche Krawattensterben

Falls Sie beim Stichwort Fasching nicht sofort an Kostüme gedacht haben, könnte es auch das altbekannte Krawattensterben an Altweiberfasching gewesen sein. Wie wahrscheinlich jedem bekannt, ist es an Fasching Tradition, dass die Frauen den Männern mal an den Kragen gehen und deren Krawatten abschneiden.

Seien Sie keine Spaßbremse! Kommen Sie als Mann an Altweiberfasching (8. Februar 2018) auf gar keinen Fall ohne Krawatte oder mit Fliege zur Arbeit.

Lassen Sie den Spaß einfach über sich ergehen. Die teuerste und beste Krawatte bleibt daheim – ein „hässliches Ding“ findet sich sicher in jedem Schrank und der Verlust lässt sich dann verschmerzen.

Falls an diesem Tag noch ein Kundengespräch oder ein Meeting anstehen sollte, ist eine Ersatzkrawatte ratsam. Dass diese nicht auch der Schere zum Opfer fällt, ist in Köln, Düsseldorf und Mainz aber auf keinen Fall garantiert.

Trotz Scherzen die Autorität wahren!

Dass an solch einem Tag auch mal der ein oder andere Scherz gemacht wird ist klar und das ist auch gut so!

Die Autorität und die normalen Umgangsformen sollten gewahrt werden. Wenn sich alle mit „Sie“ ansprechen, sollte es auch an den Faschingstagen so sein. Wenn erstmal das „Du“ angeboten wurde ist es schwer dieses wieder zurückzunehmen und alles auf eine arbeitstaugliche Ebene zurückzubringen.

Fasching ist nicht jedermanns Sache

Ebenso typisch für Fasching sind neben den Kostümen auch laute Musik und Alkohol ... und Krapfen (Kreppen, Berliner – das leckere Gebäck hat viele verschiedene Namen)! Natürlich spricht nichts gegen ein bisschen Musik am Arbeitsplatz, um die Laune etwas zu verbessern, Rücksicht auf Kollegen und Patienten muss dabei aber auf jeden Fall genommen werden sollte.

Es gibt - man mag es kaum glauben! - Menschen, die Fasching nicht leiden können und froh sind, wenn der ganze Trubel endlich wieder vorbei ist.

Alkohol während der Arbeit ist auch an den Faschingstagen ein No-Go!

Wer seinen Mitarbeitern und Patienten noch eine besondere Freude machen will, verteilt einfach eine Runde Krapfen.

In diesem Sinne: HELAU – ALAAF – Narri Narro – Ahoi – Hajo und Alla Hopp!

 

Autor: Cornelia Hohenstein

 

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